Sonntag, 4. Mai 2014

Turangi / Tongariro Crossing [21/04 - 23/04/2014]

Zu Ostern gibt es hier die schönsten Herbstfarben!



Erst am Ostermontag ging´s für mich dann weiter nach Turangi, dass am Rande des Tongariro National Parks liegt. Hauptziel für alle die dort hinfahren ist das Tongariro Crossing, die beliebeste und meistbegangenste Tageswanderung Neuseelands. Und das hatte ich dann auch für Dienstag geplant und tatsächlich spielte auch das Wetter mit. Vom Shuttles wurde ich um 6.15h abgeholt und um kurz nach 7h ging´s mit gefühlt 500 anderen los. So was von überlaufen und bis 8 kamen noch mehr Busse an!!! Unglaublich…

Als Abstecher auf dieser Tour kann man auch auf den Mount Ngaurahoe = ein Vulkan = Schicksalsberg aus "Herr der Ringe" machen. Das hab ich natürlich auch mitgemacht; rauf sauanstrengend; oben eisig; runter super lustig, weil über Geröll gelaufen.

Noch am Fuße des Hundlings,...



…am Kraterrand... 


…war`s saukalt und eisig - im Hintergrund Mt. Ruapehu, der höchste Berg der Nordinsel...


Wieder am Hauptweg reiht man sich wieder in die Ameisenschlange ein und kommt zum Red Crater,…


...zu den Emerald Lakes…


...und zum Blue Lake. Alles wunderschön in eine Vulkanlandschaft eingebettet.  


Blick zurück bevor es nach unten ging und Blick Richtung Lake Taupo. 
Runter zieht es sich dann aber noch mal richtig… und das alles schön aufgereiht hintereinander!



Da ich noch eine weitere Nacht in Turangi blieb und das Wetter weiterhin mitspielte, wanderte ich am nächsten Tag im Panorama der Vulkane noch ein bisschen und entspannte in der Sonne. 
Mt. Ngaurahoe von weitem - über Nacht hatte es am Gipfel geschneit!

(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Wellington/Plimmerton & New Plymouth [15/04 - 20/04/2014]

Ich hatte eine Unterkunft etwas ausserhalb gebucht, wollte aber am nächsten Tag sowieso in die Stadt um ins bekannte Te Papa Museum zu gehen und mir die Stadt anzuschauen. Ein dt. Pärchen, das ich in Picton kennen gelernt hatte, bat mich sie am nächsten Tag in Wellington zu treffen und sie in das Hostel ausserhalb mitzunehmen. Also trafen wir uns am Museum - wieder mal bei strömenden Regen - daher fiel auch der Rundgang durch die Stadt etwas kurz aus. Da der Donnerstag noch besch… war als der Vortag wurde es ein reiner Faulenz- und Rumhängt… Daher gibt es von Wellington und Umgebung auch keine Fotos...
Natürlich war es dann wieder schön als wir im Auto saßen und im Stau standen. Miri und Jonas fuhren mit mir weiter nach New Plymouth, es war Karfreitag und Osterverkehr… 

Was ich erst später erfahren habe, war, dass der viele Regen auf der Nordinsel ein richtiger Sturm auf der Südinsel war - mit mehrtägigem Stromausfall, Überflutungen, gesperrte Straßen durch umgefallene Bäume und abgedeckte Dächer. Da sind wir noch glimpflich davon gekommen.

Nach New Plymouth fährt man eigentlich nur wenn man auf den Mount Taranaki erwandern möchte, was ja auch mein Plan war, der aber vom bekannten Übel verhindert wurde - Wind und Regen. Der Berg war während meines ganzes Aufenthaltes in Wolken gehüllt - ich hab ihn nicht einmal gesehen.
Da es aber in Stadt sonnig war, konnten wir noch gemeinsam den "berühmten" Coastal Walk und später dann auf den Paritutu Rock wandern. 

Am Costal Walk...


…am Weg zurück ins Hostel durch den Stadtpark "Kunst…


…und am Paritutu Rock bei Sonnenuntergang.



Die beiden fuhren dann wieder alleine weiter und ich blieb noch eine Nacht in NP (aus Mangel an Alternativen). Ich fuhr zum Leuchtturm am Cape Egmont…


…und dann verabschiedete mich New Plymouth mit einem doppelten Regenbogen.   


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Nelson & Picton [11/04 - 14/04/2014]








Motueka war nicht wirklich spannend und wir fuhren am nächsten Morgen gleich weiter nach Nelson. Leider war das Wetter dort nicht wirklich besser und so erkundeten wir das Städtchen am Nachmittag einfach nur zu Fuß. Dafür war am folgenden Tag der Farmers Market angesetzt, der wirklich sehenswert war und für meine Begriffe richtig groß! Und außerdem war das Wetter überraschenderweise auch gut, weshalb wir nach dem Marktbesuch auf das "Centre of New Zealand" (der "Haushügel" von Nelson) spaziert sind und die Aussicht über die Tasman Bay genießen konnten. 
Außerdem hatte ich einen kleinen Besucher auf meinem Knie! 







Bevor ich mich aber nach Picton auf machte, machte ich noch eine kleine Rundwanderung über der Bucht um die Sonne noch etwas zu nutzen. Kaum war ich wieder 5min im Auto fing es richtig zu schütten an - perfektes Timing!



Picton ist ein netter kleiner Hafenort, der aber alle Tage, an denen ich da war, total verregnet war. Neben der Wanderung zum Snout Point - natürlich im Regen -  und Kaffee trinken machte ich am ersten Tag nicht viel. 



Dafür buchte ich für den Folgenden Delphin schwimmen - natürlich regnete es auch dabei - aber eigentlich war`s egal - man ist ja sowieso im Wasser :-) … und es war richtig toll! 


Eine der menschlichen Figuren im Wasser bin ich :-)


Und dann ging´s am nächsten Tag (Dienstag) eh schon auf die Fähre auf die Nordinsel. Kaum verließen wir die Buchten der Südinsel - den Malbourough Sound - wurde das Wetter schön, aber nur bis wir die Nordinsel erreichten, da zog es wieder zu…

Goodbye Südinsel - im Hintergrund schon die Nordinsel


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Montag, 14. April 2014

Punakaiki, Fairwell Spit, Abel Tasman [07/04 - 10/04/2014]

In Punakaiki wanderte ich auch ein bisschen und schaute mir die berühmten Pancake-Rocks (Pfannkuchen-Felsen) an. Mehr gibt´s dort aber nicht zu tun…



Ich fuhr weiter Richtung Westport an das Cape Foulwind… mit Katrin und ihrer Schwester traf ich mich dann in Murchison - einem Mini-Kuhkaff - wieder. 
Es ging dann am nächsten Tag gleich weiter ganz in den Norden der Südinsel. Zunächst einmal eine lange Autofahrt und dann Stopp im supersüßen Hippie-Ort Takaka. Es ging aber noch weiter in den Norden zum Fairwell Spit - eine interessante Halbinsel mit Dünen (links im Hintergrund), dem nördlichsten Punkt der Südinsel und dem Whanganui Beach mit außergewöhnlichem Sonnenuntergang. 









Das Hostel an der Golden Bay war super, leider blieben wir nur eine Nacht und mussten auch sehr früh auf. Da ja am Wochenende davor ja auch hier Zeitumstellung war - auf Winterzeit - geht die Sonne auch früher unter. Wir wanderten den nördlichen Teil des Abel Tasman Tracks, teils am Strand, teils im Regenwald und leider teils auch im Regen. Aber trotzdem sehr schön, das haben wir zuhause in den Alpen nicht :-) und es waren schlussendlich auch ca. 7 Stunden. 


Wir hielten am Rückweg nochmal in Takaka und fuhren dann noch weiter nach Motueka, wo wir das Hostel für diese  Nacht hatten. 

(Picton - Neuseeland/Südinsel)

Franz Josef Gletscher & Arthur´s Pass [02/04 - 06/04/2014]

Nachdem wir also Wanaka verlassen hatte, stand uns eine relativ lange Fahrt Richtung Westküste bevor - Ziel war das Franz Josef Village. Mittlerweile fuhren wir im 3er Konvoi, weil wir ja alle 3, also Katrin, Tanja und ich, ein eigenes Auto gemietet hatten, nicht wirklich umweltschonend, aber was soll man machen, wenn man sich erst hier kennen lernt…

Am Fox Gletscher war es leider total bewölkt und wir mussten auch vorher ins Hostel bevor die Rezeption schloss. Daher fuhren wir relativ schnell weiter. Am nächsten Morgen stand r die Wanderung auf den Alex Knob am Plan, einen wunderschönen Aussichtsberg auf den Franz Josef Gletscher und auf das sehr nahe gelegene Meer. Glücklicherweise gingen wir recht früh los, da als wir den Gipfel wieder verließen, zog es zu und die Sicht war weg. 















War aber wieder mal eine super Tour!!!


Wir blieben noch eine Nacht in dem Mini-Ort und dann fuhren wir weiter die Westküste hoch. Wir hielten in Hokitika und machten einen Abstecher zur Hokitika Schlucht. 


Katrin und ich machten uns dann weiter auf zum Arthur´s Pass, wo überraschenderweise schönes Wetter war. Daher mussten wir späten Nachmittag natürlich noch eine kleine Sonnenuntergangs-Wanderung (inkl. neuseeländisches Edelweiß) machen, da die Wetterprognose nicht vielversprechend ausschaute für die nächsten Tage. 



Und die stimmte leider auch :-( Trotzdem machten wir auch am folgenden Tag eine Wanderung, obwohl es immer wieder etwas regnete. 





Am Abend stieß auch Tanja wieder zu uns, die am nächsten Tag Geburtstag hatte. Leider fiel die geplante Geburtstagswanderung Wort wörtlich ins Wasser und wir machten uns einen eher ruhigen Tag. Wir spazierten nur zum Devil´s Punchbowl Waterfall und etwas weiter und dann ins Café. 


Wir verkürzten unseren Aufenthalt am Arthur´s Pass, weil das Wetter nicht besser werden sollte. Tanja musste sowieso nach Christchurch für ihren Flug nach Südostasien, Katrin musste ihre Schwester auch vom Flughafen in Christchurch abholen und für mich ging´s dann weiter Richtung Greymouth und Punakaiki. 














(Picton - Neuseeland/Südinsel)



Samstag, 5. April 2014

Queenstown & Wanaka [29/03 - 01/04/2014]


Queenstown ist ja als Party- und Adventure-Stadt "verschrien" und man kann das dort auch alles machen (Bungee-Jumpen, Fallschirmspringen, Raften,…), wenn man aber nicht will geht man dem aber einfach aus dem Weg. Naja, die Hostels sind halt nicht so super, v.a. nach dem Standard in Te Ana, aber wenigstens konnte ich mir dort neue Bergschuhe kaufen. Wir blieben dort aber auch nur eine Nacht und fuhren nach einer kleinen Wanderung am Morgen weiter nach Arrowtown (Goldgräberstadt) und dann nach Wanaka. 

Am Queenstown Hill


In Wanaka trafen wir auf 2 Schweizer Mädels (Tanja und Rosanna), mit denen wir auch in Te Anau in gleichen Zimmer waren und vereinbarten für den nächsten Tag eine gemeinsame Wanderung. Bei Sonnenaufgang ging es auf den Roys Peak mit super Blick auf Gletscher und auf Wanaka inkl. See.


Dann stand für mich wieder mal ein Ruhetag am Programm. Katrin ging mit Tanja biken und ich erkundete mit Rosanna den Ort und am Nachmittag ging´s gemeinsam ins Kino. 

Rosanna musste nach dem Kino Besuch, bei dem es in der Halbzeit-Pause frische Cookies und selbstgerechtes Eis gab, weiter nach Queenstown fahren. Wir 3 vereinbarten die nächste Zeit gemeinsam weiter zu reisen und fuhren am nächsten Morgen zum Rob Roys Glacier inkl. einer kurzen Wanderung - super schön!



Im Anschluß fuhren wir weiter Richtung Westküste und den goßen Gletschern. 

(Arthur´s Pass - Neuseeland/Südinsel)