Dienstag, 31. Dezember 2013

Masachapa [26/12 - 28/12/2013]

Kurz nach Weihnachten und kurz bevor ich aus Nicaragua Richtung Süden aufgebrochen bin, waren wir noch am Meer für ein paar Tage.

Im Anschluss folgt eine Aneinanderreihung von vielen kitschigen Sonnenuntergangsfotos...

Tag 1



Tag 2

Vorm Sonnenuntergang gab´s auch schon ein Biertschi und etwas anderes noch dazu... :-)






Tag 3


Tschüss Pazifik, das nächste Meer, das ich aus der Nähe sehen werde,  wird der Atlantik sein!



(Santa Elena/Monteverde - Costa Rica)

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Isla de Ometepe [13/12 - 17/12/2013]


Eins musste ich mir noch anschauen bevor ich Nicaragua wieder verlasse - die Insel Ometepe. Es handelt sich dabei um die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee. 


Mit dem Express Bus von Managua ging´s direkt nach San Jorge, dem Hafenort von Rivas. Dort wartete bereits eine sog. Lancha (siehe Foto), die auf die Insel Ometepe fahren sollte.

Das Boot hatte ganz schön zu tun um gegen die ziemlich hohen Wellen anzugehen und ich hatte ganz schön zu tun um nicht seekrank zu werden - also schön den Horizont fixieren, der aber aufgrund des Seegangs immer wieder verschwand. Am ganzen Boot hab ich übrigens ganze 2 Schwimmwesten entdeckt...



Naja, wir sind gut in Moyogalpa angekommen und das Hostel "El Indio Viejo" hab ich auch gleich gefunden - auf den ersten Blick echt nett und sauber.







Mir wurde empfohlen den Sonnenuntergang am Hafen anzuschauen und da es ja schon späterer Nachmittag wollte ich das doch auch gleich machen.

Also ein Spaziergang durch`s Dorf und dann wieder auf Richtung Hafen.
Auf dem Weg dorthin traf ich dann auf 3 Mädels, die ich auch schon im Hostel gesehen hatte und kam mit ihnen ins Gespräch. Saskia und Yolanda aus Holland sowie Guillermina aus Argentinien hatten den gleichen Tip bekommen - also gemeinsam auf zum Hafen und mit einem Bierschti den Sonnenuntergang genießen.
So hatte ich auch schon meine Begleiterinnen für die nächsten Tage gefunden...























Für den nächsten Morgen hatten wir dann bereits Räder reserviert und machten uns in der Früh auf die Insel ein bisschen zu erkunden.
Zunächst waren wir in einem Museum über die präkolumbianischen Funde auf der Insel und dann in der numismatischen Austellung, die auch vieles der Geschichte der letzten 100 Jahre des Landes beinhaltet.


Schaut doch ein bisschen aus wie ET oder !?!?!?      


Geldentwertung während des Bürgerkrieges in den 80ern - plötzlich waren 1.000 Cordoba 1.000.000 Cordoba wert, was mit einem Stempel gekennzeichnet wurde.



Dann fuhren wir weiter nach "Charco Verde". Zunächst Mittagessen und dann eine kleine Wanderung um den kleinen See "Charco Verde", der wie eine kleine Lagune neben dem großen Nicaragua See liegt.

Die Affen waren überhaupt nicht scheu und ließen sich nicht stören. 




Auf dem Weg retour nach Moyogalpa machten wir noch Halt am Punto Jesus Maria - eine Landzunge bei der man meterweit in den See hinaus gehen kann - um uns den Sonnenuntergang anzuschauen.



Zurück ging´s dann in der Dämmerung mit 1000... fliegenden Tierchen als Gegenverkehr, die mir alle in den Ausschnitt geflogen sind, sodass ich lauter schwarze Punkte bis runter zum Bauch hatte - und das juckt!!!
Zur Belohnung gab´s dafür etwas Rum, der sich aber am nächsten Morgen im Kopf bemerkbar machte...











Deshalb machte ich mich mit Guillermina erst gegen Mittag auf zur anderen Seite der Insel. Leider sind die Busverbindungen am Sonntag ziemlich rar, weshalb wir etwas tiefer in die Tasche greifen mussten, aber nur rumhängen wollte ich auch nicht.


Also, erster Stop Playa Santa Domingo... netter Strand dafür, dass es sich um einen See handelt, aber sehr windig und ganz schöne hohe Wellen!

Deshalb weiter zu Fuß zum "Ojo de Aqua" (Auge des Wassers) bis wir von einem netten Taxler gratis bis dorthin mitgenommen wurden. Vom "Ojo de Aqua" hab ich mir einiges erwartet, da es einer der berühmtesten Orte auf der Insel ist. Leider wurde ich etwas enttäuscht - ein viel zu kleiner Naturpool mit viel zu vielen Leuten und das Essen war auch nicht besonders.
Spaß hatten wir trotzdem...



Irgendwie kamen wir dann am Abend wieder zurück nach Moyogalpa, wo ich recht schnell ins Bett fiel. 

Für den nächsten Morgen stand der Vulkan Conception am Programm, das ich mit den beiden Holländerinnen vereinbart hatte.
Also um kurz vor 7h stand unser Guide vor der Hosteltür, der Bus zum nächsten Ort ging um 7, wo unsere Wanderung starten sollte. Nachdem wir ca. 45 min bis zum Fuß des Vulkans gewandert sind und vieles über die hiesige Flora und Fauna und die medizinischen Wirkungen diverser Pflanzen von unserem Guide erfahren, ging es ca. 1000 Hm nach oben. 

Uns kamen bereist 2 Gruppen entgegen, die bis zum Gipfel gehen wollten, was aufgrund des starken Windes aber nicht möglich war. Als wir aus den Bäumen ins offene Gelände gelangten, wussten wir dann auch warum... es stürmte, ich musste mich richtig gegen den Wind stemmen, damit es mich nicht umhaut. 
Für uns war aber auch schon von Beginn an klar, dass, wenn die Bedingungen nicht gut genug sind, wir den kompletten Aufstieg auch nicht machen werden. Und so war es nicht nur sehr wolkig sondern auch mehr als nur windig! Nach ein paar Fotos und einer Stärkung machten wir uns auch wieder auf den Weg nach unten - es war auch recht kühl da oben...
Den Kühen machte das aber alles nichts aus - ich fühlte mich ein bisschen wie auf der Alm zuhause...



Unten angekommen gab es dann laut unserem Führer für die nächsten 2 Stunden kein Bus in den Ort - also Fußmarsch bis uns ein Moto-Taxi aufgegabelt hat (da waren wir aber schon fast da, wie sich herausstellte).

Meine 2 holländischen Begleiterinnen - Jolanda und Saskia


Für den nächsten Morgen war dann die Abreise geplant. Dazu wollte ich unbedingt eine Fähre und keine Lancha mehr erreichen, also hab ich meine Rechnung schon am Vorabend beglichen.
Naja, wie sich dann aber herausstellte, wurde mir aber um einiges zu viel verrechnet bzw. mein Pfand nicht mit abgerechnet - war alles ein bisschen chaotisch...  Sollte mir aber eine Lehre sein und die Abrechnungen werde ich in Zukunft besser zu checken.

Blick zurück auf den Vulkan Conception


Zusammen mit den beiden Holländerinnen erreichte ich dann aber doch noch rechtzeitig die Fähre. Diese Überfahrt gestaltete sich wesentlich angenehmer. Wir teilten uns noch ein Taxi nach Rivas zum Busbahnhof. Die beiden fuhren weiter nach Granada und ich bestieg den übervollen Bus nach Managua.

(Managua - Nicaragua)

Dienstag, 10. Dezember 2013

RAAN: Bonanza & Rosita [25/11 - 01/12/2013]

Endlich - auf Richtung Bonanza! 

Zur Erklärung: Bonanza ist eine Mienenstadt in der autonomen Region RAAN im Nordosten Nicaraguas. Hansi arbeitet dort mit heimischen Kooperationspartnern. Bonanza befindet sich im Naturschutzgebiet Bosawas. Eine Aufgabe besteht darin zu versuchen die sog. die Agrarfront einzudämmen. Argarfront = Brandrodung des Regenwaldes durch Bauern, die dadurch ihre Weideflächen für Rinder und Anbauflächen für Mais und Bohnen erweitern bzw. neue Flächen finden wollen/müssen, da die alten kaum mehr fruchtbaren Boden bieten, weil einfach der Urwaldboden nicht für Ackerbau geeignet ist. Deshalb muss dort Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass es auch Alternativen zum herkömmlichen Ackerbau/Viehzucht gibt.  Außerdem soll der illegale Holzhandel eingeschränkt werden. 
In Bonanza selbst ist die Goldmienenfirma ein starker Partner um die Projekte durchzuziehen bzw. auch Neue zu starten. Sie wissen, dass sie durch ihre Goldgewinnung sowohl untertags als auch durch Tagebau Natur zerstören und helfen im Gegenzug den Regenwald zu schützen und nachhaltig wieder aufzuforsten unter Einbindung der Bevölkerung. In Rosita, einer ehemaligen Mienenstadt 30 km entfernt, befinden sich weitere Organisationen, die durch Hansi unterstützt werden.

Aber jetzt zur eigentlichen Reise in die RAAN!
Der Flug nach Bonanza war für Montag 9 Uhr morgens angesetzt. Am Flughafen Managua gibt es einen eigenen Terminal für Inlandsflüge. Dort läuft alles noch etwas anders ab. Die Beschriftung des ganzen Gepäcks erfolgt handschriftlich und man wird samt seinem Handgepäck gewogen, damit das Flugzeug ja kein Übergewicht bekommt…eigenartig mal selber auf der Gepäckwaage zu stehen!




Wir bekommen große, einlaminierte Boardingspässe, die auch wiederverwendet werden können - praktisch.

Hansi erklärt mir während wir warten, dass es keinen richtigen Flugplan gibt. Dieser wird täglich von der Fluggesellschaft (die einzige Nationale) neu gemacht, je nach Anzahl der Passagiere pro Destination. In jedes Kleinflugzeug passen 12 Leute; wir haben Boardingpassnummer 17 und 18, dh wir kommen nicht auf die erste Maschine, was bedeutet, wir wissen nicht, wann wir fliegen. 
Wie gesagt, wann, wohin ein Flieger geht, hängt vom Bedarf ab und wann wieder ein Flieger verfügbar ist, heißt zurück in Managua ist. 
Glücklicherweise mussten wir nur 2 Maschinen abwarten und konnten zu unserer Überraschung schon um halb 10 starten. 


Der Flug war nur zu Beginn etwas ruckelig, die Sicht super und die Piloten entspannt - es geht doch nichts über Autopilot und ein kleines Nickerchen.

Blick auf den Managua-See und die Vulkankette Richtung Norden














Landung in Bonanza auf einer Schotterpiste - hatte aber schon schlimmere Landung mit größeren Maschinen und Asphalt/Beton darunter.


Das Gepäck wird einfach vor`s Flugzeug gestellt, wo es von einem Mitarbeiter ausgeteilt wird. 








Leider war grad kein Taxi da, das uns in die Stadt hätte bringen können. Also einfach einen Mann neben uns gefragt, der gerade seinen Pickup belud und hinten rauf auf die Ladefläche - alles kein Problem.
Dann auf zu Hanis Dienstauto in Bonanza. Es war schon klar, dass dieses nicht starten würde, daher wurde schon vorher eine neue Batterie von Managua rauf geschickt, weil man so was dort nicht so einfach bekommt. Also die Batterie abgeholt und wieder zum Auto. Blöd nur, dass die beiden Pole nicht stimmten… was also tun. Mit etwas Gewalt und guten Willen mussten einfach nur die Kabel etwas gezogen werden, dann passt auch die falsche Batterie… Nica eben. 

Am Nachmittag ging´s dann die 30 km nach Rosita in etwas mehr als 1 Std. Die Straße und die Brücken ist schon eine Erfahrung, vor allem nach der Regenzeit…


Dort mal unser Hotel bezogen und dann ins Gemeindeamt, das Hansi auch unterstützt. Am Abend dann bei ein paar Bier und typisch nicaraguanischen Essen den Tag beendet. 
Dienstags eine Rundfahrt durch Rosita und das alte Mienengelände, auf dem Einheimische immer noch auf die altmodische Art mit Rinnen und Pfannen, Gold "schürfen"; danach ein schönes deftiges Frühstück (Gallo Pinto, Eierspeis, Queso frito, gebratene Wurst).

Später wieder nach Bonanza - diesmal zur Mienenfirma. Wir bekamen einen Führung übers Mienengelände und zum Tagebau mit Sonnenuntergang über der Stadt. 




Danach gab´s Abendessen in der Werkskantine und Übernachtung in den firmeneigenen Quartieren.
Am nächsten Morgen sollten wir um halb 7 beim Frühstück sein, da um 7h Treffpunkt im Bürogebäude war. Ich bekam nämlich eine private Führung durch die Goldmiene; Hansi hatte derweil ein Meeting.

Nach einer Sicherheitsunterweisung und Ausstattung mit Helm, Lampe, Gürtel und Gummistiefel, fuhren wir zum Stollen 1300. 
Noch ein Foto bevor´s ins dunkle Loch ging…


Alle waren super nett und ich war überrascht, wie viel ich von dem verstand, was mir auf Spanisch erzählt wurde. Ausserdem hatte ich mir weitaus schlimmere Arbeitsbedingungen vorgestellt… naja, ich bin halt auch nicht frei von Vorurteilen zum einen gegenüber Mienen zum anderen gegenüber einer Firma in einem armen Land wie Nicaragua. 

Im Anschluss mussten noch ein paar Anstandsbesuche in Bonanza erledigt werden und danach ging´s wieder zurück nach Rosita, wo wir wieder ins gleiche Hotel eincheckten. 

Donnerstag Morgen - Abfahrt 6 Uhr

Erste Etappe ca. 80 km nach Siuna - nach 2,5 Std endlich Frühstück - die Straße war in einem ähnlichen Zustand…

Gestärkt fuhren wir weiter, bei der Ausfahrt Siuna winkt uns allerdings einer vom "Umwelt-Militär" (die sind da um das Naturschutzgebiet zu schützen) damit wir halten; ob wir ihn und seine Kollegen hinten auf der Ladefläche in die nächste Stadt mitnehmen können - klar doch! An sich ja überhaupt nichts Ungewöhnliches, wenn hinten wer drauf sitzt, aber schon komisch, vor allem für einen Europäer, wenn diese Leute alle Gewehre bei sich haben. 

Unser nächster Stopp war dann gegen 13 Uhr in Rio Blanco inkl. Mittagessen: super süße Tortillas mit Käse und Crema. (Foto)

Dann weiter nach Boaco, wo wir noch einiges an Milchprodukten einkauften, die Region ist bekannt dafür und dann noch in den Abendverkehr in Managua. 
Nach 12 Std Fahrt waren wir zuhause und fertig!






Am Wochenende wurden dann Kekse, Pizza und Kuchen gebacken - war ja der 1. Advent!!! Schon komisch, wenn man bei 30 Grad vor dem heißen Ofen steht und man sich alle 15 min am liebsten duschen gehen würde… ;-))


 Viel ist davon aber nicht mehr übrig...


(Managua - Nicaragua)

Samstag, 7. Dezember 2013

Lagune de Apoyo - 2. Woche Spanischkurs [17/11 - 24/11/2013]

Am Sonntag ging´s zum Vulkan Mombacho, aber nur der kleine Rundgang, da wir aufgrund der Feier am Vorabend nicht so früh dran waren.  Das Wetter am Berg war nicht berauschend, was aber normal ist, da der Berg meistens in Nebel und Wolken gehüllt ist aufgrund des Waldes und der hohen Luftfeuchtigkeit. In Nica braucht man bekanntlich aber nur ein bisschen Geduld und so hatten wir sogar Sicht auf Granada und Nicaragua See.


Naja, Geduld lernt man hier auf alle Fälle und wenn man so gar keinen Stress hat  wie ich, dann fällt das irgendwann auch gar nicht mehr so schwer. Obwohl, zu Beginn ist das schon eine Umstellung - vor allem wenn man so wie ich von zwei Wochen Dauerprogramm am Hwy 101 hier her kommt. 

Auf halben Weg wieder nach unten gibt´s eine Kaffefinca, da an den Hängen auch Kaffee angebaut wird, an der wir auch Halt machten und uns stärkten.






Am Rückweg nach Managua wurde ich dann an der Lagune de Apoyo abgesetzt, wo wir dann noch gemeinsam zu Abend gegessen haben.

Ich habe für diese Woche wieder einen Spanischkurs gebucht, aber halt in einem Hostel an der Lagune. Vormittags 4 Stunden Unterricht mit einem Lehrer der gleichen Schule wie in Granada und nachmittags relaxen am Wasser, schwimmen  im 28 Grad warmen Wasser, kayaken… 











Am Morgen den Sonnenaufgang über der Lagune vom Bett aus genießen und am Abend den Mondaufgang mit Bierchen an der Bar - schon eine coole Location.




Donnerstag ging´s mit dem Bus dann wieder nach Managua, wo mich Yami wieder abholt hat. Freitag war die Hochzeit von Ben, ein deutscher Arbeitskollege von Hansi, am Meer. Zur Trauung kamen wir fast zu spät aber die Feier hatte ja erst begonnen. Das Festmenü bestand aus einem Spanferkel und Ben´s eigenem Schaf, das auch ähnlich zubereitet war. Alles in allem eine lustige, etwas chaotische, feuchtfröhliche Hochzeit - aus zweierlei Sicht: 5 Minuten nach der Trauung regnete es kurz wie aus Kübeln, ist ja immer noch Regenzeit, und an Getränken hat es auch nicht gefehlt. 


Wir haben dann in dem Ort übernachtet und konnten am nächsten Tag auch noch das Meer und den Pool nutzen und ein paar Überreste der Hochzeit aufbrauchen.
  

(Managua - Nicaragua)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Granada - 1. Woche Spanischkurs [11/11 - 16/11/2013]


Ich hatte mir vorgenommen, da ich ja schon mal in einem Spanisch-sprechenden Land bin, bei Hansi aber nur deutsch rede, und ich aber auch noch ein bisschen allein rumreisen will, spanisch zu lernen. Mir wurde Granada empfohlen, da es mittlerweile eine sehr touristische Stadt ist und es dort deshalb auch viele Sprachschulen gibt. Also kurzfristig 4 Tage vorher einfach angemeldet und  am Montag Morgen mit Hansi nach Granda. Mein Spanischkurs begann um 9 Uhr.

4 Stunden Unterricht am Vormittag - mit der Zeit ziemlich zach - und jeden Nachmittag Programm mit anderen Schülern in der Umgebung von Granada. Untergebracht war ich bei einer Familie in Granada - bei Doña Martha und ihrer Tochter. 

Vulkan Mombacho mit der Kathedrale von Granada


Montag Nachmittag ging´s wieder zum Vulkan Masaya und diesmal konnte ich auch ganz raufgehen und die Aussicht genießen - naja so viel bei bedeckten Himmel halt an Aussicht möglich war. 

Blumen am höchsten Punkt und Blick in den nicht mehr aktiven Krater


Blick auf Managua und den Managua See - von der Stadt sieht man kaum was, weil alles irgendwie unter Bäumen ist - und in den aktiven Krater.


Am Dienstag wurde in der Schule typisch nicaraguanisch gekocht (Gallo Pinto, Pico de Gallo, Queso frito, Tostones) halt fast alles frittiert :-)


Am Mittwoch fuhren wir in die Lagune de Apoyo ins Hostel Paradiso. Dort erfuhr ich, das die gleiche Schule auch dort Unterricht anbietet… mal überlegen, aber das hört sich doch sehr gut an!


Wir konnten den Nachmittag alles nutzen, was das Hostel anbietet. Kurz vorm Fahren kam dann der Regen über den Kraterrand - die Lagune entstand in einem ehemaligen Vulkan und ist der tiefste Punkt Mittelamerikas (wurde mir erklärt!?).


Donnerstags wollten wir am Abend in Masaya eine folklore Veranstaltung  besuchen. Leider wurde diese kurzfristig abgesagt. Wir machten uns aber dafür in Granada einen schönen Abend mit gemeinsamen Abendessen und Cocktails. 

Ich hab meine Vorliebe für Frozen Margarita entdeckt :-)













Freitag wurde dann als Ersatz für den abgesagten Vorabend eine Rundfahrt zu den Isletas am Nica See organisiert. Affen, Villen, die meisten mit Pool, aber kein baden, da der See so verschmutzt ist - trotzdem schön!


Direkt im Anschluss machte ich mich auf die Suche nach der Bushaltestelle für die Express Busse nach Managua. Überraschenderweise habe ich diese sehr schnell gefundenen kurz drauf ging´s auch schon los. Für diese Kleinbusse gelten anscheinend andere Verkehrsregeln als für alle anderen, die haben einfach immer Vorrang egal was kommt. Ich war nur froh, dass ich weiter hinten saß und nicht immer sah was vorne auf der Straße vor sich ging.

Kathedrale und Parque Central


Für Samstag war dann der Einkaufsmarathon am größten Markt Managuas geplant - am Oriental. Eine Cousine von Yami und ihr Mann organisieren jedes Jahr zu Weihnachten eine Feier für Kinder ihres Heimatdorfes - ca. 200 Kinder. Und jedes Kind bekommt Geschenke und diese Geschenke sollten an dem Tag am Markt gekauft werden. 
Leider gibt´s davon keine Fotos, da es nicht zu empfehlen ist, dort zu viele Wertgegenstände mitzunehmen… aber es war auf alle Fälle eine Erfahrung in diesen engen Gassen, wo Stand um Stand gereiht ist, wo sich die Menschen durchzwängen und wo man einfach alles bekommt dabei gewesen zu sein. 
Am Ende war die PickUp Ladefläche gerammelt voll mit 3 Riesenkartonschachteln voll mit Spielzeug aller Art…

Am Abend wurde dann gegrillt mit Freunden von Hansi und Yami inkl. Pisco Sour von Americo - das Rezept nehme ich auf alle Fälle mit nach Ö!



(Managua - Nicaragua)