Sonntag, 20. Juli 2014

Northland & Auckland [04/05 - 10/05/2014]

Schande über mich! Jetzt bin ich schon wieder 2 Monate zuhause und ich schaffe es nicht meinen Blog abzuschließen, aber das muss ich noch zu Ende bringen! Also…

Von Thames aus ging es dann in Richtung Auckland, wo wir - ich war schon seit ein paar Tagen mit Benedikt, den ich beim Stoppen aufgegabelt hatte, unterwegs - aber nicht Halt machten und gleich weiter nach Piha fuhren. Piha ist einer der "Hausstrände" von Auckland - traumhaft! Und auch das Hostel dort zählt zu einem der Besten auf der ganzen Reise!

Wir genossen dort den Strand und kletterten auf den Lions Rock, der dort in das Meer ragt. 


Leider war der nächste Tag, an dem wir so viel geplant hatten, total verregnet. Es war also nur couching und Blog auffrischen angesagt.

Natürlich war tags darauf wieder perfektes Wetter, uns stand aber eine ziemlich lange Fahrt ganz in den Norden bevor. Auf dem Weg dorthin hielten und wanderten wir bei den letzten Kauri Bäumen. Diese sind fast komplett abgeholzt worden und sind die größten Bäume Neuseelands. 


Um die Fahrtstrecke danach etwas abzukürzen, nahmen wir eine kleine Autofähre. Der Plan war zum Sonnenuntergang am 90 Mile Beach zu sein. Das ging sich fast aus. Die Sonne sahen wir nicht versinken, aber die Farbenspiele am Himmel waren trotzdem einmalig! 


Diese Nacht blieben wir in Kaitaia bevor ich am nächsten Morgen - dann wieder alleine - das letzte Stück bis zum Cape Reinga fuhr. Zu dieser Jahreszeit und auch zur recht frühen Uhrzeit, an der ich dort war - bevor die ganzen Tourbusse kommen, waren nicht viele Leute dort. Es gibt dort neben dem Leuchtturm und dem Wegweiser auch ein besonderes Naturschauspiel. Ich hatte ja zuvor schon ein paar Reisende getroffen, die mir von diesem Ort erzählt hatten… und alle waren soooooo beeindruckt. Ich konnte mir nicht vorstellen, bis ich es selbst sah, wie Pazifik und Tasmanische See an dieser Stelle aufeinander treffen. 


Man sieht genau, wo der eine Ozean aufhört und der andere anfängt - wirklich beeindruckend!!! 


Bevor ich wieder zurück fuhr picknickte ich an einer einsamen Bucht gleich in der Nähe, bis einer dieser lästigen Tourbusse kam und die Idylle vorbei war. 

Von dort ging´s dann direkt weiter nach Pahia, einem kleinen Küstenort an der Bay of Island. Ich blieb dort 2 Nächte und fuhr mit der Fähre nach Russell, die 1. Hauptstadt Neuseelands…
Und… ich sah mir dort den Sonnenaufgang an.


Von dort aus fuhr ich dann noch nach Auckland - der letzte Stopp auf meiner Reise. Überraschenderweise fand ich mich im Stadtverkehr ziemlich gut zurecht und kam überpünktlich dort an. Ich hatte ja einen Termin zu Mittag… Ich musste meine Reise noch auf mir verewigen! 

An meinen einzigen ganzen Tag in Auckland fuhr ich am Morgen zunächst mit der Fähre nach Rangitoto, der jüngsten Vulkaninsel in der Bucht von Auckland, wo ich auf den Vulkan hinauf wanderte und einen wunderschönen Blick auf Auckland hatte. 


Zurück in der Stadt spazierte ich dann noch durch die eher unspektakuläre Innenstadt. 


Auf der Fahrt zu meinem Hostel in der Nähe des Flughafen, stattete ich Mount Eden noch einen Besuch ab und dann war mein Tag in Auckland auch schon vorbei. 


Bevor ich mein Auto am nächsten Morgen zurückbringen konnte, musste ich eben dieses aber noch aufräumen… Unter anderem fuhr ich schon seit einigen Wochen mit meinen total ramponierten Wanderschuhen herum. Ich hatte es noch nicht fertig gebracht sie wegzuschmeißen - sie hatten mir ja so gute Dienste geleistet! Es machte aber auch keinen Sinn sie 1000te Kilometer nachhause mitzuschleppen und dann wegzuhauen. 


Ich trat am nächsten Morgen also meine gefühlt "ewige" Heimreise an… 
Good Bye New Zealand!


Welcome Home!!!



 (Schlattham/Steiermark - Österreich)

Sonntag, 4. Mai 2014

Coromandel Penisnula - Hahei & Thames [30/04 - 03/05/2014]

In Hahei abgekommen genoss ich den Sonnenuntergang und die Wolkenstimmung!





Am Morgen es zur Cathedral Cover und am Nachmittag zum Hot Water Beach… das eine echt schön besonders bevor all die Menschen kamen, das andere richtig heiß! 
Cathedral Cove ist eine vom Meer ausgehöhlte Grotte, die durch eine kleine Wanderung von Hahei aus zu Fuß erreichbar ist. 






Hot Water Beach heißt so, da dort ein kleiner Bach mit sehr sehr heißem Wasser ins Meer rinnt. Man gräbt sich dort ein Loch in den Sand und dann leitet man das heiße Wasser dort rein, muss es aber mit kaltem Meerwasser kühlen! Leider ist es dort ziemlich überlaufen. 





Dann stand wieder ein reiner Autofahrtag am Programm mit Zwischenstop in Whitianga und Coromandel Town - beides eher unspektakulär. Weiter ging´s nach Thames, wo ich am nächsten Tag die sog. Pinnacles erwanderte (endlich wieder mal eine richtige Wanderung) mit wunderschönem Blick auf´s Meer. 





Nach einer 2. Nacht in Thames fuhr ich weiter nach Piha, ein echt toller Strand etwas westlich von Auckland. 


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)


Taupo, Rotorua & Mt. Maunganui [24/04 - 29/04/2014]

Am nächsten Morgen ging´s dann nur ca. 1 Fahrstunde weiter nördlich und zwar nach Taupo. Das Wetter war wieder mal eher gegen Outdooraktivitäten und so schlenderte ich zunächst nur in der Stadt herum. Nachmittags wurde es tatsächlich besser und ich spazierte zu den Huka Falls - muss man ja gesehen haben in Taupo. Ich blieb nur eine Nacht, aber am nächsten Tag ging ich noch zum Lake Taupo um schwarze Schwäne zu fotografieren. 


Ich fuhr weiter nach Rotorua, wo ich mir im Park die blubbernden Schlammlöcher und dampfenden Öffnungen in der Erde anschaute, die es dort an jeder Ecke gibt. Da am nächsten Tag Samstag war gab es 2 Märkte in der Stadt, die ich mir anschauen und dort auch natürlich einkaufen musste - in erster Linie Gemüse, ist ja lächerlich günstig am Markt. 

Am Abend besuchte ich (mit einer Tour) ein Moari Dorf  mit Tanzaufführung, Einführung in die Kultur, Erklärung der Sprache und Tattoos und im Anschluss ein "Hangi" Buffett - das typisch unter der Erde gegarte Essen. Supi! 

Was man in Rotorua auch noch machen muss, ist einer der vulkanischen Parks. Ich fuhr nach Waiotapu und wollte danach auf den Rainbow Mountain wandern gehen. Flora, meine nun chinesisch-amerikanische Freundin, wollte unbedingt mit und so verbrachten wir den Tag gemeinsam. Am geothermischen Park sollte man schon am Morgen sein, denn täglich pünktlich um 10:15 bricht dort der Geysir "Lady Knox" aus mit Hilfe von Waschmittel und Einführungserklärung eines Guides… sehr touristisch!?!?


Der Park selbst besticht mit mit seiner Farbenpracht in den Tümpeln und kleinen Seen aufgrund des Sulfatgehaltes und der Hitze im Boden - der Teich hat fast die gleiche Farbe wie meine Jacke! Und der Boden ist teils über 100 Grad heiss…



Die Wanderung danach war - naja - ein Hügerl, aber Flora war oben total am Ende.
Hier die Aussicht vom Hügel...


 Am nächsten Tag wanderte ich noch in den Redwoods mit schönem Ausblick über Rotorua und den See sowie weiteren schwefelhaltigen Gewässeren.  Am Nachmittag ging´s zum Spaziergang entlang vom See und anschiessendem zum (Souvenir)-Shopping. 


Für mich ging´s dann weiter zur Bay of Plenty - Mount Maunganui und zwar weil ich mit Teresa aus Portugal vereinbart hatte, die ich ja schon in Sydney kennengerlernt hatte, mich nochmal zu treffen. 


Am Nachmittag etwanderte ich den eigentlichen Mt. Maunganui und eine kleine Halbinsel und die Einkaufsstraße des kleinen Ortes. Am Abend holte mich dann Teresa ab und wir gingen auf ein Bier. Anschießend fuhren wir zu Wasserfällen, die wir aufgrund der Dunkelheit natürlich nicht sahen, dafür um so mehr Glühwürmchen, anders als zuhause, nämlich richtige Würme (nicht fliegend) und richtig viele auf einem Haufen. Schöner Abend. Wir trafen uns auch nochmal am nächsten Vormittag auf einen Kaffee plauderten ewig (bis nach 12) und ich fuhr dann weiter nach Hahei auf der Coromandel Halbinsel. 



(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Turangi / Tongariro Crossing [21/04 - 23/04/2014]

Zu Ostern gibt es hier die schönsten Herbstfarben!



Erst am Ostermontag ging´s für mich dann weiter nach Turangi, dass am Rande des Tongariro National Parks liegt. Hauptziel für alle die dort hinfahren ist das Tongariro Crossing, die beliebeste und meistbegangenste Tageswanderung Neuseelands. Und das hatte ich dann auch für Dienstag geplant und tatsächlich spielte auch das Wetter mit. Vom Shuttles wurde ich um 6.15h abgeholt und um kurz nach 7h ging´s mit gefühlt 500 anderen los. So was von überlaufen und bis 8 kamen noch mehr Busse an!!! Unglaublich…

Als Abstecher auf dieser Tour kann man auch auf den Mount Ngaurahoe = ein Vulkan = Schicksalsberg aus "Herr der Ringe" machen. Das hab ich natürlich auch mitgemacht; rauf sauanstrengend; oben eisig; runter super lustig, weil über Geröll gelaufen.

Noch am Fuße des Hundlings,...



…am Kraterrand... 


…war`s saukalt und eisig - im Hintergrund Mt. Ruapehu, der höchste Berg der Nordinsel...


Wieder am Hauptweg reiht man sich wieder in die Ameisenschlange ein und kommt zum Red Crater,


...zu den Emerald Lakes


...und zum Blue Lake. Alles wunderschön in eine Vulkanlandschaft eingebettet.  


Blick zurück bevor es nach unten ging und Blick Richtung Lake Taupo. 
Runter zieht es sich dann aber noch mal richtig… und das alles schön aufgereiht hintereinander!



Da ich noch eine weitere Nacht in Turangi blieb und das Wetter weiterhin mitspielte, wanderte ich am nächsten Tag im Panorama der Vulkane noch ein bisschen und entspannte in der Sonne. 
Mt. Ngaurahoe von weitem - über Nacht hatte es am Gipfel geschneit!

(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Wellington/Plimmerton & New Plymouth [15/04 - 20/04/2014]

Ich hatte eine Unterkunft etwas ausserhalb gebucht, wollte aber am nächsten Tag sowieso in die Stadt um ins bekannte Te Papa Museum zu gehen und mir die Stadt anzuschauen. Ein dt. Pärchen, das ich in Picton kennen gelernt hatte, bat mich sie am nächsten Tag in Wellington zu treffen und sie in das Hostel ausserhalb mitzunehmen. Also trafen wir uns am Museum - wieder mal bei strömenden Regen - daher fiel auch der Rundgang durch die Stadt etwas kurz aus. Da der Donnerstag noch besch… war als der Vortag wurde es ein reiner Faulenz- und Rumhängt… Daher gibt es von Wellington und Umgebung auch keine Fotos...
Natürlich war es dann wieder schön als wir im Auto saßen und im Stau standen. Miri und Jonas fuhren mit mir weiter nach New Plymouth, es war Karfreitag und Osterverkehr… 

Was ich erst später erfahren habe, war, dass der viele Regen auf der Nordinsel ein richtiger Sturm auf der Südinsel war - mit mehrtägigem Stromausfall, Überflutungen, gesperrte Straßen durch umgefallene Bäume und abgedeckte Dächer. Da sind wir noch glimpflich davon gekommen.

Nach New Plymouth fährt man eigentlich nur wenn man auf den Mount Taranaki erwandern möchte, was ja auch mein Plan war, der aber vom bekannten Übel verhindert wurde - Wind und Regen. Der Berg war während meines ganzes Aufenthaltes in Wolken gehüllt - ich hab ihn nicht einmal gesehen.
Da es aber in Stadt sonnig war, konnten wir noch gemeinsam den "berühmten" Coastal Walk und später dann auf den Paritutu Rock wandern. 

Am Costal Walk...


…am Weg zurück ins Hostel durch den Stadtpark "Kunst…


…und am Paritutu Rock bei Sonnenuntergang.



Die beiden fuhren dann wieder alleine weiter und ich blieb noch eine Nacht in NP (aus Mangel an Alternativen). Ich fuhr zum Leuchtturm am Cape Egmont…


…und dann verabschiedete mich New Plymouth mit einem doppelten Regenbogen.   


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)