Mein Flug war um 10h von Honolulu nach Sydney. Um rechtzeitig dort zu sein bestellte ich ein Shuttle… nur dass das Shuttle Verspätung hatte und ich erst um 9h am Flughafen ankam.. boah hab ich geschwitzt!!!
Gott sei Dank, war beim CheckIn nix los und die nette Qantas Dame gab mir einen "Goldline" Stempel auf den Boarding Pass., wodurch ich an der Sicherheitskontrolle nicht anstehen musste, sondern an allen direkt vorbei huschte :-) ohne das hätte ich den Flug nie erwischt!
Nach den ganzen US-Inlandsflügen in der letzten Zeit, wo man ja nix zum Essen bekommt, war Qantas reiner Luxus. Jeder hatte sein eigenes IPad zum Filmschauen, Gläser aus Glas und nicht Plastik, richtig gutes Essen und ich hatte auch noch die ganzen 3 Sitze der Mittelreihe für mich alleine… was will man mehr auf einem Langstreckenflug?!?!
In Sydney fuhr ich dann direkt ins Hostel, wo mich ein netter Südtiroler eincheckte. Nach der Dusche fiel aber direkt ins Bett…
Nächster Tag - Sightseeing - die Standardpunkte, die jeder Sydney-Tourist anschauen muss: Hafen, Opernhaus, Harbourbridge, The Rocks (ältestes Stadtviertel), Park…
Alles ist zu Fuß erreichbar, das Wetter war traumhaft und die Stadt auch.
Als Nächstes ging´s zum Bondi Beach inkl. einem Beach Walk Richtung weitere Strände. Viele Leute, schöner Strand, bestes Strandwetter, erfrischendes Wasser…super!
Sydney hat aber auch noch anderes als die Oper und die Brücke zu bieten. Also macht ich mich auf zum Darling Harbor, wo ich zufällig die Sydney Army Harbor Band spielen sah/hörte. Hatte echt Glück war nämlich echt hörenswert!
Mit der Fähre fuhr ich am nächsten Tag mach Manly - Blick von der Fähre auf Opernhaus und Zentrum
Dort sah ich mir nur kurz den anscheinend berühmten Manly Beach an. Ich war aber für den Manly Scenic Walk Richtung Spiet Bridge dorthin gefahren. Ich wanderte also 10 km entlang der Küstenlinie und bei schwülen und gefühlten 35 Grad - ich war sowas von nassgeschwitzt!
Am Abend fing es zu Regen an… endlich etwas Abkühlung!
Aber leider regnete es auch am Morgen und immer wieder den ganzen Tag hindurch. Trotzdem machte ich einen Spaziergang in einen Teil der Stadt, den ich bisher noch nicht kannte und verbrachte meine Zeit mit lesen und Kaffee trinken :-)
Und so verbrachte ich auch die restlichen Tage, da ich ständig regnete.
Im Hostel lernte ich dann Teresa aus Portugal kennen, mit der ich die nächsten Tage verbrachte.
Mit ihr machte ich die gratis Stadtrundführung am nächsten Tag und die Mardi Gras Parade am Samstag (man kann sagen, es war ein Faschingsumzug mit einer deutlichen Orientierung und viel nackter Haut :-) super lustig!!!!

Die Aussies haben aber die gleiche komische Regel, dass man in der Öffentlichkeit nicht trinken darf. Wir fühlten uns beide wie 15 als wir in einer Seitenstraße hinter einem Auto unser Bier tranken und den Wein in meine Trinkflache umfüllten… lächerlich!!!