Montag, 14. Oktober 2013

Depoe Bay, Newport & Yachats [09/10 - 10/10/2013]

Nachdem wir also den vermeintlich kürzesten Fluss der Welt abgehakt hatten, fuhren wir weiter am Hwy 101 in südliche Richtung. 


Ab dort veränderte sich die Küste und wurde immer schroffer. Der erste Stopp des Tages war die Boiler Bay. 













Anschießend hielten wir in Depoe Bay, da es sich dort um den kleinsten befahrbaren Hafen handeln soll. Naja, die Hafeneinfahrt war wirklich sehr eng und genau eben dort sonnten sich auch ein paar Seehunde.



Weiter Richtung Süden war laut unserem Guide das Yaquina Head Lighthouse inkl. State Park das nächste Ziel. Dort angekommen - Tore geschlossen wegen des Haushaltsstreits in den USA. Es war aber Platz das Auto vor der Schranke abzustellen, die uns dann auch nicht daran hinderte uns zu Fuß zu dem Leuchtturm aufzumachen. Netter Spaziergang und wir waren nicht die einzigen Wagemutigen...






In Newport dann Zwischenstopp um wieder mal Wäsche zu waschen und uns zu stärken.


Boch bevor wir die Stadt verließen, mussten wir schon wieder Halt machen - ein weiteres Lighthouse uns zwar das Yaquina Bay LH mit tollen Blick über die Baybridge.






Entlang der Strecke mussten wir immer häufiger an tollen Fotomotiven halten, die uns die Küste und das Meer mit Wellen, Gischt und Tosen bot.



Kurzentschlossen hielten wir in Yachats um uns dort ein Quatier zu suchen. Direkt am Wasser mit kleiner Terrasse gelegen hatten wir auch recht schnell ein Motel gefunden. Die Terrasse nutzen wir auch gleich um unsere abendliche Jause noch bei Sonnenschein zu verspeisen. 
Den Sonnenuntergang genossen wir dann direkt am Strand mit einem Gläschen Rotwein. Anschließend nutzten wir noch den Whirlpool. :-)


Am folgenden Tag beschlossen wir noch eine weitere Nacht zu bleiben. Wir fuhren hoch auf das Cape Perpetua und unternahmen in diesem National Forest, der eigentlich auch seine Tore geschlossen hielt, eine Wanderung durch den Wald. An der Küste gab es aber wesentlich mehr, was ein Foto wert war.



(Loleta - California)

Cape Meares, Three Capes Loop & Lincoln City [08/10/2013]

Nach der Stärkung im Luftfahrtmuseum ging´s wieder auf in Richtung Küste. 


Erster Haltepunkt Cape Meares & Octopus Tree. Der Octopus Tree erhielt seinen Namen aus dem Grund, da er keinen eindeutigen Hauptstamm besitzt. An diesem Punkt befindet sich auch das Cape Meares Lighthouse.











Dann weiter auf den Three Capes Loop, mit nur 2 kurzen Stopps, da sich das Wetter eindeutig zu verschlechtern schien. 










Auf der Fahrt nach Lincoln City hatten wir dann den bisher stärksten Regenschauer überstanden. 
Lincoln City strebten wir an, da sich dort laut unserem Mile-by-Mile Guide der kürzeste Fluss der Welt befinden sollte. 

Aufgrund des Wetters und der Abendstunde stand dieser aber für diesen Tag nicht mehr am Programm. Dafür verzogen sich die Wolken passend zum Sonnenuntergang.



In unserem Motel konnte ich am Abend dann auch noch den Pool und vor allem einen Whirlpool unter freiem Himmel genießen.
Morgens machten wir uns dann auf diesen kürzesten Fluss der Welt ausfindig zu machen, den D River. Sein eigentlicher Name - Devils River -  wurde bei Zeiten von Christen abgekürzt. Diesen gefunden war es dann etwas enttäuschend, aber was soll man von einem 36 m langen Flüsschen erwarten. Diesen auf unserer Liste abgehakt, ging´s wieder zurück zum Motel.

(Klamath - California)

Samstag, 12. Oktober 2013

Portland, Spruce Goose, Air Museum Tillamook [07/10 - 08/10/2013]

In Portland haben wir zielstrebig ein zentrumsnahes Hostel angesteuert, dass wir uns zwar schon rausgesucht aber nicht reserviert hatten. Überraschenderweise sagte uns der nette Hostelmensch, sie seien voll - blöd. Er informierte uns auch gleich, dass das andere Hostel etwas außerhalb auch bereits voll sei - noch blöder. 
Von dort aus konnten wir aber telefonieren und uns um eine andere Unterkunft kümmern - es wurde ein Motel am anderen Ende des Zentrums - auch ok.



Dieses erreicht, haben wir uns gleich auf den Weg Richtung Downtown gemacht. 

Erster Eindruck: sehr grün und etwas europäisch anmutend, was wahrscheinlich auch durch die in Nordamerika untypische Straßenbahn bedingt war.










Nach einen Spaziergang durch die Innenstadt und einem Besuch in der weltgrößten unabhängigen Buchhandlung der Welt, wo wir uns einen sehr guten Kaffee inkl. Kuchen gönnten, mussten wir natürlich die Möglichkeit nutzen um 1 Dollar die Straßenbahn nutzen zu können. Nach mit Sicherheit mehr als einer Stunde rumfahren, ging´s zurück ins Motel.





Dafür überquerten wir eine sehr alte Stahlbrücke und konnten feststellen, dass Portland nicht zu unrecht den Beinamen "City of Bridges" hat. Außerdem führte uns unser Rückweg entlang der Uferpromenade.
Zum Frühstück wurde im Motel noch ein sog. Continental Breakfast (abgepacktes Müsli, Muffins, Bagels, Tee, Kaffee) serviert - im Stehen - besser als Nichts.






Das war´s mit Portland. Die Stadt war schön, aber viel länger hätt ich mir dort auch nicht anschauen müssen.


Es ging also weiter wieder Richtung Küste. Da Karsten sehr interessiert an Flugzeutechnik usw. ist, wählten wir unsere Route so, dass wir an McMinnville vorbeikamen. Dort gibt es ein Aviation & Space Museum, in dem die sog. Spruce Gosse ausgestellt ist. Das weltgrößte Holzflugzeug, das aus dem Film "Aviator" bekannt ist. 

















Dort gab es auch noch weitere Flugapparate zu besichtigen, unter anderem auch eine kleine Alouette I. (Ich hoffe es stimmt auch und es ist auch wirklich eine :-)















Dann ging´s weiter nach Tillamook, wo es auch ein Air Museum gibt. Eigentlich ist alleine die Halle schon sehr eindrucksvoll, da es sich um eine der größten Holzkonstruktionen der Welt handelt, in der früher Luftschiffe untergebracht waren. Ich hab mir den Museumsbesuch gespart und hab, während Karsten dort drin war, einen Burger verdrückt :-)








(Harbor - Oregon)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Olympic NP, Seaside & Cannon Beach - Hwy 101 [06/10 - 07/10/2013]



Nach dem Frühstück am Strand haben wir uns in Richtung Norden aufgemacht, da uns dort am Rande des Olympic NP der Lake Quinault empfohlen wurde. Trotz des Shutdowns und der damit verbundenen Schließung aller NP konnte man zunächst dort hinfahren. Nach einer kurzen Wanderung durch  und zu sehr alten und riesigen Bäumen fuhren wir weiter entlang des Sees bis wir von einer sehr grimmigen Rangerin angehalten wurden, die uns zum Umdrehen aufforderte. Erst da wurden wir darauf hingewiesen, dass ein Schild darüber informiert, was aber vom fahrenden Auto aus unmöglich lesbar war. Also mussten wir zwangsläufig wieder rausfahren.

                               





So haben wir uns halt wieder auf dem Hwy 101 nach Süden begeben.
Bei Astoria verbindet eine coole Brücke die Staaten Washington und Oregon. In dem kleinen Städtchen gab´s dann erst mal einen Kaffee. An diesem Tag sind wir dann nur mehr bis nach Seaside und haben dort in einem "etwas älteren" Motel eingecheckt.





Am nächsten Morgen ging´s weiter in den Nachbarort Cannon Beach. Dort gibt´s einen der größten Küstenmonolithen der Welt - den Haystock Rock. Das Wetter war allerdings nicht wirklich einladend.


Dann noch einen Abstecher in den Ecola State Park, in dem wir eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt des Tillamook Rock Lighthouse machten. Der Leuchtturm, die "Terrible Tilly" auf meiner Hand, liegt 1.2 Meilen vor der Küste auf einem Felsen.
Cannon Beach war somit besichtigt und wir machten uns auf den Weg landeinwärts nach Portland.




(Yachats - Oregon)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Auf geht´s... Hwy 101 [05/10/2013]

Um Seattle den folgenden wunderschönen Morgen zu genießen, sind wir noch zum Pike Place Market um die morgendliche Stimmung in uns aufzunehmen -  die Stände waren erst am Aufbauen und die der Markt war bei weitem nicht so voll, wie ein paar Wochen zuvor.



Zufällig sind wir in ein Gässchen gelangt, an dessen Wänden bereits sehr viel Kaugummi klebte und es wurde während wir da waren minütlich mehr - es schien eine Touristenattraktion zu sein, sein Gekautes dort an die Wände zu kleben. 

Nicht weit davon, also am Ende der Gasse,  haben wir uns in ein Cafe namens Ghost Cafe gesetzt und die Touristen von dort aus beobachtet (übrigens sehr guter Kaffee!).










Anschließend haben wir uns südwärts auf den Weg Richtung Highway 101 gemacht. 
In Aberdeen haben wir uns zunächst Proviant besorgt und sind dann weiter in Richtung Küste.
Angekommen in Ocean Shores war es möglich mit dem Auto direkt an den Strand zu fahren, das, was für uns aus den Bergen kommenden, ja wahnsinnig aufregend war. Dort gab`s dann mal eine Stärkung mit Blick auf den Pazifik.
                                                                                                             Karsten im Heck unseres SUV´s... :-)









Kurz entschlossen, haben wir entschieden uns dort um eine Unterkunft zu kümmern, weil´s einfach so gewaltig schön war. Also, ins erstbeste, sehr luxuriös aussehende Hotel hinein, und haben dort gleich ein Zimmer mit Meerblick aus dem 4-Stock bekommen.

Dieser Ausblick bot sich zum Rotwein am Abend und der andere am Morgen.



Am nächsten Morgen konnte ich dort auch noch den Pool und den Hottub in Anspruch nehmen! Zum Frühstück sind wir dann wieder direkt an der Strand nach Vorne gefahren...


(Yachats - Oregon)

Dienstag, 8. Oktober 2013

Auf nach Seattle... [04/10 - 05/10/2013]

Bevor ich aber in die Vereinigten Staaten von Amerika eingereist bin, musste ich aber einige wichtige Entscheidungen treffen. 
Da ich über die USA nach Canada eingereist bin (Zwischenstopp in Dallas), habe ich bereits dort meinen Einreisestempel bekommen, der mich berechtigt 90 Tage visumfrei in den USA zu reisen. Ich habe aber im Laufe meiner Reise die Info erhalten, dass es den Amis egal ist, ob ich mich in den USA oder in Canada aufhalte, solange es der nordamerikanische Kontinent ist. Das bedeutet für mich, dass ich mit 21.Oktober die USA verlassen muss, wenn ich kein Visum besitze, das mich berechtigt länger zu bleiben. Zunächst dachte ich, ich werde versuchen in Calgary in der US-Botschaft ein Visum zu beantragen. Ok - gemacht -  dann die Info, dass ein persönliches Interview notwendig ist, das frühestens am 16.Okt stattfinden kann - sehr knapp - vor allem weil es laut www schwierig ist außerhalb des Heimatlandes ein Visum freigegeben zu bekommen. Dazu kommt nach, dass, wenn ein Visum abgelehnt wird, dies im Pass vermerkt wird, und das kommt bei späteren Einreisen in die USA gar nicht gute...
Schlussendlich habe ich mich dazu entschieden, mein Visum-Vorhaben abzubrechen und nett an der Grenze zu fragen, ob mein 90-tägiger freier Aufenthalt verlängert werden kann... Leider meinte die Dame an der Grenze bei Osoyoos, dass sie das leider nicht machen kann. Also habe ich nun meine Reisepläne über den Haufen geworfen und werde bereits Ende Oktober nach Nicaragua fliegen und dort dann entscheiden, wie es weiter gehen wird... 
Naja, wenn es nichts Schlimmeres ist...man ist ja flexibel... ;-)


Ich bin also bei Osoyoos über die Grenze in die USA. Dort nahm ich den Hwy 20 entlang der Grenze von Washington zu Canada, der durch schneebedecktes Gebirge und wunderschöne Herbstwäldern führte. Leider war ich zu faul, um stehen zu bleieb u schöne Fotos zu machen...
Da ich den ganzen Tag Zeit hatte um nach Seattle zu kommen, fuhr ich nicht den direkten Weg, sondern nahm zusätzliche Strecken um, wie ich dachte, noch mehr zu sehen. Am Ende erreichte ich den  Mountain Loop Hwy, der dann aber plötzlich in eine Schotterstraße überging und ich nicht mehr sicher war, ob ich richtig bin und das alles mit meinem Toyota Carolla...
Irgendwann, ganz plötzlich, bog ich um die Kurve und ich war wieder auf einer tadellosen asphaltierten Straße...ein weiteres Erlebnis auf dem Weg Richtung Süden!

Angekommen im Hostel in Seattle, in dem ich auch schon ein paar Wochen zuvor unterkam, traf ich sofort auf meine "Verabredung"! :-) Mit Karsten, den ich schon in Jasper und dann zufällig in Kelowna wieder getroffen hatte, hatte ich vereinbart mich in Seattle wieder zu treffen, um eine Reisegemeinschaft zu bilden.


Unser erstes Unterfangen essen gehen und Bier trinken. 

Essen - Tapas inkl. Bier - check


Also weiter in eine im Hostel empfohlene sog. Speak Easy Bar  - Bathtub Gin & Co. in einer sog. Backyard Street- mit einer sehr guten Auswahl an Whisky... 










Gut, dass es früh wieder ins Hostel ging, denn am nächsten Morgen war ein Besuch bei Boeing in Everett (40 min nördl. von Seattle) angesagt. 

Wir waren also im größten volumenmäßigen Bauwerk der Welt, in dem Boeing seine Flugzeuge fertigt. Das wurde uns auch einige Male unter die Nase gerieben. Es war schon beeindruckend, welche Ausmaße der Flugzeugbau dort angenommen hat und was Merchandising an Kohle abwerfen kann...
Fotos machen war leider nicht erlaubt.



Am Abend ging´s dann noch zu einem Spaziergang durch die Stadt, vorbei am Pike Place Market, den ich auch schon bei meinem ersten Besuch in Seattle besichtigt hatte.
Aber unser Ziel war der Columbia Tower, das höchste Gebäude der Stadt...







...um den Sonnenuntergang zu sehen!



Danach, ab zum Abendessen... in ein Restaurant (360), wo wir zunächst an der Bar warten mussten, um einen Tisch zu bekommen und dann das Essen nicht der echte Burner war. Dafür lag es sehr nah an der Speakeasy vom letzten Abend... und diesmal saßen wir dann doch länger dort an der Bar... inkl. Whiskyproben vom Barkeeper!

Achja, was ich noch gar nicht erwähnt hab... ich hab ein neues Mietauto!!! Unwesentlich größer als mein Carolla...
Zur Erklärung: Da ich ja meine Reisepläne umschmeißen musste, weil ich die USA verlassen muss, ich aber  das Auto schon länger gemietet habe und außerdem das "Service"Zeichen im Toyota aufschien, bin ich in Seattle zu der Mietstation um die Dinge zu klären.
Was für ein Glück, die nette Dame, Judi, die mir den Wagen auch übergeben hatte, war wieder da.
Sie konnte leider nichts daran ändern, dass ich das Auto schon für die gesamte von  mir geplante Dauer (Mitte Nov) bezahlt hatte, aber die Änderung der  Rückgabestation war überhaupt kein Problem. Außerdem war es ihr ein Anliegen, da sie mir mit der Rückerstattung der Kosten nicht behilflich sein konnte, alles andere so angenehm wie möglich zu gestalten. Deshalb wurde Karsten kostenlos als zweiter Fahrer eingetragen und, da ich ja sowieso ein neues Auto erhalten sollte aufgrund der notwendigen Wartung des Corollas, erhielt ich ein kostenloses Super-Upgrade obendrauf. Mein neues Auto - ein Premium SUV der Marke Dodge - ist mehr ein Schiff als ein Auto und hätte für 7-8 Personen Platz...wow! Danke Judi! :-)

(Portland)

Samstag, 5. Oktober 2013

Osoyoos [30/09 - 03/10/2013]

Naja, Nelson war also ziemlich verregnet, aber sehr nett!
Dort erhielt ich auch die Empfehlung wieder in die entgegengesetzte Richtung - nach Osoyoos zu fahren. Da ich die Strecke, die so schön sein sollte, bei der Hinfahrt so überhaupt nicht genießen konnte - Regen, Nebel, Nacht, habe ich mich dann entschieden dies dann auch so zu machen.

Also bin ich dann über Trail und Rossland durch´s Gebirge und wieder an Christina Lake vorbei bis nach Osoyoos. Bei der Ankunft war das Wetter zwar auch nicht berühmt, aber immerhin wesentlich besser als von wo ich herkam.


Am Abend hab ich mich zu einem kleinen Rundgang durch den Ort aufgemacht. Osoyoos liegt ja im Okanagan Valley, dass aufgrund des milden Klimas bekannt für den Wein- und Obstanbau ist.
 Und das fällt auch bei den privaten Obstbäumen auf. Da mir die Größe der Birnen auffiel, die da neben der Straße an einem Baum hingen, wollte ich diese fotografieren. Der nette Obstbaumbesitzer hat mich gesehen und mir auch gleich ein Riesen-Birnchen in die Hand gedrückt...











Nächster Morgen - super Wetter. Also ging´s auf zu de Spotted Lakes, die, wie sich herausstellte, direkt neben dem Highway liegen und keine Anstrengung notwendig ist, diese zu sehen.
Außerdem gab´s auf der Rückfahrt einen schönen Blick auf Osoyoos und den See.







Daher bin ich dann weiter an das Nordende des Osoyoos Lake und war dann dort spazieren.


Für den Abend hab ich mir dann noch den Tip geben lassen auf einen nahe liegenden Berg/Hügel zu wandern, auf den es eigentlich keinen Weg gibt, sondern nur Tierpfade. Aber kein Problem für mich - ich bin hoch - richtig passend zum herbstlichen Sonnenuntergang!



Da das Wetter echt zum wandern einlud, hab ich beschlossen noch einen Tag in Osoyoos zu bleiben.
Ha, super! Nächster Morgen - grau! Ich, dennoch motiviert, wollte unbedingt zu dem mir vorgeschlagenen Berg mit toller Aussicht... das war meine Aussicht!!!! Kalt war´s, Schnee lag, Nebel, das ich mich nicht getraut hab, den Hike trotzdem zu machen... 
Naja, ein Erlebnis war´s trotzdem mit meinem Corolla 17 km über die Schotterpiste hoch zu fahren :-)





Bevor ich mich also wieder ins Motel begab, gönnte ich mir noch einen Kaffee in "Downtown" Osoyoos. In dem einladenden Café, das auch einige sehr schöne Dinge zum Verkauf anbot (div. Schmuck und Kleidung - ich blieb aber stark), gab´s dann einen schönen Capucchino und einen warmen Scone mir Butter. Dazu auch noch ein Gespräch mit einer netten Dame um die 60, deren Großeltern in Illlmitz in Östrreich wohnten. Zum Abschied gab sie mir noch einen Rat: " Falls du auf deiner Reise jemanden kennenlernst..., man muss im Leben nicht unbedingt heiraten. Überleg dir das sehr gut!" Als ich am Aufbrechen war, um zu meiner Unterkunft zu gehen, kam ein Mann ins Café und meinte "Du bist aus Österreich!" - Ich: "Ja"... Wie sich herausstellte, war das der Mann der netten Dame von vorhin...hhhmmmmmm!!!! Was soll man davon halten!? :-)
Der Tag endete damit, dass ich mich ausführlich über den Shutdown in den USA informieren ließ - im Fernsehen...

Als ob mich jemand verarschen wollte, nächster Morgen - fast wolkenlos und ich hatte meine Fahrt nach Seattle fix eingeplant.
Trotzdem, für einen kurzen morgendlichen Spaziergang auf der Haynes Point Halbinsel im Osoyoos Lake hat es dann doch noch gereicht!

Blick in die Richtung, wo ich am Vortag im Schnee war                          -                 und Blick und die USA




(Ocean Shores - Washington)