In Portland haben wir zielstrebig ein zentrumsnahes Hostel angesteuert, dass wir uns zwar schon rausgesucht aber nicht reserviert hatten. Überraschenderweise sagte uns der nette Hostelmensch, sie seien voll - blöd. Er informierte uns auch gleich, dass das andere Hostel etwas außerhalb auch bereits voll sei - noch blöder.
Von dort aus konnten wir aber telefonieren und uns um eine andere Unterkunft kümmern - es wurde ein Motel am anderen Ende des Zentrums - auch ok.

Dieses erreicht, haben wir uns gleich auf den Weg Richtung Downtown gemacht.
Erster Eindruck: sehr grün und etwas europäisch anmutend, was wahrscheinlich auch durch die in Nordamerika untypische Straßenbahn bedingt war.
Nach einen Spaziergang durch die Innenstadt und einem Besuch in der weltgrößten unabhängigen Buchhandlung der Welt, wo wir uns einen sehr guten Kaffee inkl. Kuchen gönnten, mussten wir natürlich die Möglichkeit nutzen um 1 Dollar die Straßenbahn nutzen zu können. Nach mit Sicherheit mehr als einer Stunde rumfahren, ging´s zurück ins Motel.

Dafür überquerten wir eine sehr alte Stahlbrücke und konnten feststellen, dass Portland nicht zu unrecht den Beinamen "City of Bridges" hat. Außerdem führte uns unser Rückweg entlang der Uferpromenade.
Zum Frühstück wurde im Motel noch ein sog. Continental Breakfast (abgepacktes Müsli, Muffins, Bagels, Tee, Kaffee) serviert - im Stehen - besser als Nichts.
Das war´s mit Portland. Die Stadt war schön, aber viel länger hätt ich mir dort auch nicht anschauen müssen.
Es ging also weiter wieder Richtung Küste. Da Karsten sehr interessiert an Flugzeutechnik usw. ist, wählten wir unsere Route so, dass wir an McMinnville vorbeikamen. Dort gibt es ein Aviation & Space Museum, in dem die sog. Spruce Gosse ausgestellt ist. Das weltgrößte Holzflugzeug, das aus dem Film "Aviator" bekannt ist.


Dort gab es auch noch weitere Flugapparate zu besichtigen, unter anderem auch eine kleine Alouette I. (Ich hoffe es stimmt auch und es ist auch wirklich eine :-)

Dann ging´s weiter nach Tillamook, wo es auch ein Air Museum gibt. Eigentlich ist alleine die Halle schon sehr eindrucksvoll, da es sich um eine der größten Holzkonstruktionen der Welt handelt, in der früher Luftschiffe untergebracht waren. Ich hab mir den Museumsbesuch gespart und hab, während Karsten dort drin war, einen Burger verdrückt :-)
(Harbor - Oregon)
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