Dienstag, 10. Dezember 2013

RAAN: Bonanza & Rosita [25/11 - 01/12/2013]

Endlich - auf Richtung Bonanza! 

Zur Erklärung: Bonanza ist eine Mienenstadt in der autonomen Region RAAN im Nordosten Nicaraguas. Hansi arbeitet dort mit heimischen Kooperationspartnern. Bonanza befindet sich im Naturschutzgebiet Bosawas. Eine Aufgabe besteht darin zu versuchen die sog. die Agrarfront einzudämmen. Argarfront = Brandrodung des Regenwaldes durch Bauern, die dadurch ihre Weideflächen für Rinder und Anbauflächen für Mais und Bohnen erweitern bzw. neue Flächen finden wollen/müssen, da die alten kaum mehr fruchtbaren Boden bieten, weil einfach der Urwaldboden nicht für Ackerbau geeignet ist. Deshalb muss dort Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass es auch Alternativen zum herkömmlichen Ackerbau/Viehzucht gibt.  Außerdem soll der illegale Holzhandel eingeschränkt werden. 
In Bonanza selbst ist die Goldmienenfirma ein starker Partner um die Projekte durchzuziehen bzw. auch Neue zu starten. Sie wissen, dass sie durch ihre Goldgewinnung sowohl untertags als auch durch Tagebau Natur zerstören und helfen im Gegenzug den Regenwald zu schützen und nachhaltig wieder aufzuforsten unter Einbindung der Bevölkerung. In Rosita, einer ehemaligen Mienenstadt 30 km entfernt, befinden sich weitere Organisationen, die durch Hansi unterstützt werden.

Aber jetzt zur eigentlichen Reise in die RAAN!
Der Flug nach Bonanza war für Montag 9 Uhr morgens angesetzt. Am Flughafen Managua gibt es einen eigenen Terminal für Inlandsflüge. Dort läuft alles noch etwas anders ab. Die Beschriftung des ganzen Gepäcks erfolgt handschriftlich und man wird samt seinem Handgepäck gewogen, damit das Flugzeug ja kein Übergewicht bekommt…eigenartig mal selber auf der Gepäckwaage zu stehen!




Wir bekommen große, einlaminierte Boardingspässe, die auch wiederverwendet werden können - praktisch.

Hansi erklärt mir während wir warten, dass es keinen richtigen Flugplan gibt. Dieser wird täglich von der Fluggesellschaft (die einzige Nationale) neu gemacht, je nach Anzahl der Passagiere pro Destination. In jedes Kleinflugzeug passen 12 Leute; wir haben Boardingpassnummer 17 und 18, dh wir kommen nicht auf die erste Maschine, was bedeutet, wir wissen nicht, wann wir fliegen. 
Wie gesagt, wann, wohin ein Flieger geht, hängt vom Bedarf ab und wann wieder ein Flieger verfügbar ist, heißt zurück in Managua ist. 
Glücklicherweise mussten wir nur 2 Maschinen abwarten und konnten zu unserer Überraschung schon um halb 10 starten. 


Der Flug war nur zu Beginn etwas ruckelig, die Sicht super und die Piloten entspannt - es geht doch nichts über Autopilot und ein kleines Nickerchen.

Blick auf den Managua-See und die Vulkankette Richtung Norden














Landung in Bonanza auf einer Schotterpiste - hatte aber schon schlimmere Landung mit größeren Maschinen und Asphalt/Beton darunter.


Das Gepäck wird einfach vor`s Flugzeug gestellt, wo es von einem Mitarbeiter ausgeteilt wird. 








Leider war grad kein Taxi da, das uns in die Stadt hätte bringen können. Also einfach einen Mann neben uns gefragt, der gerade seinen Pickup belud und hinten rauf auf die Ladefläche - alles kein Problem.
Dann auf zu Hanis Dienstauto in Bonanza. Es war schon klar, dass dieses nicht starten würde, daher wurde schon vorher eine neue Batterie von Managua rauf geschickt, weil man so was dort nicht so einfach bekommt. Also die Batterie abgeholt und wieder zum Auto. Blöd nur, dass die beiden Pole nicht stimmten… was also tun. Mit etwas Gewalt und guten Willen mussten einfach nur die Kabel etwas gezogen werden, dann passt auch die falsche Batterie… Nica eben. 

Am Nachmittag ging´s dann die 30 km nach Rosita in etwas mehr als 1 Std. Die Straße und die Brücken ist schon eine Erfahrung, vor allem nach der Regenzeit…


Dort mal unser Hotel bezogen und dann ins Gemeindeamt, das Hansi auch unterstützt. Am Abend dann bei ein paar Bier und typisch nicaraguanischen Essen den Tag beendet. 
Dienstags eine Rundfahrt durch Rosita und das alte Mienengelände, auf dem Einheimische immer noch auf die altmodische Art mit Rinnen und Pfannen, Gold "schürfen"; danach ein schönes deftiges Frühstück (Gallo Pinto, Eierspeis, Queso frito, gebratene Wurst).

Später wieder nach Bonanza - diesmal zur Mienenfirma. Wir bekamen einen Führung übers Mienengelände und zum Tagebau mit Sonnenuntergang über der Stadt. 




Danach gab´s Abendessen in der Werkskantine und Übernachtung in den firmeneigenen Quartieren.
Am nächsten Morgen sollten wir um halb 7 beim Frühstück sein, da um 7h Treffpunkt im Bürogebäude war. Ich bekam nämlich eine private Führung durch die Goldmiene; Hansi hatte derweil ein Meeting.

Nach einer Sicherheitsunterweisung und Ausstattung mit Helm, Lampe, Gürtel und Gummistiefel, fuhren wir zum Stollen 1300. 
Noch ein Foto bevor´s ins dunkle Loch ging…


Alle waren super nett und ich war überrascht, wie viel ich von dem verstand, was mir auf Spanisch erzählt wurde. Ausserdem hatte ich mir weitaus schlimmere Arbeitsbedingungen vorgestellt… naja, ich bin halt auch nicht frei von Vorurteilen zum einen gegenüber Mienen zum anderen gegenüber einer Firma in einem armen Land wie Nicaragua. 

Im Anschluss mussten noch ein paar Anstandsbesuche in Bonanza erledigt werden und danach ging´s wieder zurück nach Rosita, wo wir wieder ins gleiche Hotel eincheckten. 

Donnerstag Morgen - Abfahrt 6 Uhr

Erste Etappe ca. 80 km nach Siuna - nach 2,5 Std endlich Frühstück - die Straße war in einem ähnlichen Zustand…

Gestärkt fuhren wir weiter, bei der Ausfahrt Siuna winkt uns allerdings einer vom "Umwelt-Militär" (die sind da um das Naturschutzgebiet zu schützen) damit wir halten; ob wir ihn und seine Kollegen hinten auf der Ladefläche in die nächste Stadt mitnehmen können - klar doch! An sich ja überhaupt nichts Ungewöhnliches, wenn hinten wer drauf sitzt, aber schon komisch, vor allem für einen Europäer, wenn diese Leute alle Gewehre bei sich haben. 

Unser nächster Stopp war dann gegen 13 Uhr in Rio Blanco inkl. Mittagessen: super süße Tortillas mit Käse und Crema. (Foto)

Dann weiter nach Boaco, wo wir noch einiges an Milchprodukten einkauften, die Region ist bekannt dafür und dann noch in den Abendverkehr in Managua. 
Nach 12 Std Fahrt waren wir zuhause und fertig!






Am Wochenende wurden dann Kekse, Pizza und Kuchen gebacken - war ja der 1. Advent!!! Schon komisch, wenn man bei 30 Grad vor dem heißen Ofen steht und man sich alle 15 min am liebsten duschen gehen würde… ;-))


 Viel ist davon aber nicht mehr übrig...


(Managua - Nicaragua)

Samstag, 7. Dezember 2013

Lagune de Apoyo - 2. Woche Spanischkurs [17/11 - 24/11/2013]

Am Sonntag ging´s zum Vulkan Mombacho, aber nur der kleine Rundgang, da wir aufgrund der Feier am Vorabend nicht so früh dran waren.  Das Wetter am Berg war nicht berauschend, was aber normal ist, da der Berg meistens in Nebel und Wolken gehüllt ist aufgrund des Waldes und der hohen Luftfeuchtigkeit. In Nica braucht man bekanntlich aber nur ein bisschen Geduld und so hatten wir sogar Sicht auf Granada und Nicaragua See.


Naja, Geduld lernt man hier auf alle Fälle und wenn man so gar keinen Stress hat  wie ich, dann fällt das irgendwann auch gar nicht mehr so schwer. Obwohl, zu Beginn ist das schon eine Umstellung - vor allem wenn man so wie ich von zwei Wochen Dauerprogramm am Hwy 101 hier her kommt. 

Auf halben Weg wieder nach unten gibt´s eine Kaffefinca, da an den Hängen auch Kaffee angebaut wird, an der wir auch Halt machten und uns stärkten.






Am Rückweg nach Managua wurde ich dann an der Lagune de Apoyo abgesetzt, wo wir dann noch gemeinsam zu Abend gegessen haben.

Ich habe für diese Woche wieder einen Spanischkurs gebucht, aber halt in einem Hostel an der Lagune. Vormittags 4 Stunden Unterricht mit einem Lehrer der gleichen Schule wie in Granada und nachmittags relaxen am Wasser, schwimmen  im 28 Grad warmen Wasser, kayaken… 











Am Morgen den Sonnenaufgang über der Lagune vom Bett aus genießen und am Abend den Mondaufgang mit Bierchen an der Bar - schon eine coole Location.




Donnerstag ging´s mit dem Bus dann wieder nach Managua, wo mich Yami wieder abholt hat. Freitag war die Hochzeit von Ben, ein deutscher Arbeitskollege von Hansi, am Meer. Zur Trauung kamen wir fast zu spät aber die Feier hatte ja erst begonnen. Das Festmenü bestand aus einem Spanferkel und Ben´s eigenem Schaf, das auch ähnlich zubereitet war. Alles in allem eine lustige, etwas chaotische, feuchtfröhliche Hochzeit - aus zweierlei Sicht: 5 Minuten nach der Trauung regnete es kurz wie aus Kübeln, ist ja immer noch Regenzeit, und an Getränken hat es auch nicht gefehlt. 


Wir haben dann in dem Ort übernachtet und konnten am nächsten Tag auch noch das Meer und den Pool nutzen und ein paar Überreste der Hochzeit aufbrauchen.
  

(Managua - Nicaragua)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Granada - 1. Woche Spanischkurs [11/11 - 16/11/2013]


Ich hatte mir vorgenommen, da ich ja schon mal in einem Spanisch-sprechenden Land bin, bei Hansi aber nur deutsch rede, und ich aber auch noch ein bisschen allein rumreisen will, spanisch zu lernen. Mir wurde Granada empfohlen, da es mittlerweile eine sehr touristische Stadt ist und es dort deshalb auch viele Sprachschulen gibt. Also kurzfristig 4 Tage vorher einfach angemeldet und  am Montag Morgen mit Hansi nach Granda. Mein Spanischkurs begann um 9 Uhr.

4 Stunden Unterricht am Vormittag - mit der Zeit ziemlich zach - und jeden Nachmittag Programm mit anderen Schülern in der Umgebung von Granada. Untergebracht war ich bei einer Familie in Granada - bei Doña Martha und ihrer Tochter. 

Vulkan Mombacho mit der Kathedrale von Granada


Montag Nachmittag ging´s wieder zum Vulkan Masaya und diesmal konnte ich auch ganz raufgehen und die Aussicht genießen - naja so viel bei bedeckten Himmel halt an Aussicht möglich war. 

Blumen am höchsten Punkt und Blick in den nicht mehr aktiven Krater


Blick auf Managua und den Managua See - von der Stadt sieht man kaum was, weil alles irgendwie unter Bäumen ist - und in den aktiven Krater.


Am Dienstag wurde in der Schule typisch nicaraguanisch gekocht (Gallo Pinto, Pico de Gallo, Queso frito, Tostones) halt fast alles frittiert :-)


Am Mittwoch fuhren wir in die Lagune de Apoyo ins Hostel Paradiso. Dort erfuhr ich, das die gleiche Schule auch dort Unterricht anbietet… mal überlegen, aber das hört sich doch sehr gut an!


Wir konnten den Nachmittag alles nutzen, was das Hostel anbietet. Kurz vorm Fahren kam dann der Regen über den Kraterrand - die Lagune entstand in einem ehemaligen Vulkan und ist der tiefste Punkt Mittelamerikas (wurde mir erklärt!?).


Donnerstags wollten wir am Abend in Masaya eine folklore Veranstaltung  besuchen. Leider wurde diese kurzfristig abgesagt. Wir machten uns aber dafür in Granada einen schönen Abend mit gemeinsamen Abendessen und Cocktails. 

Ich hab meine Vorliebe für Frozen Margarita entdeckt :-)













Freitag wurde dann als Ersatz für den abgesagten Vorabend eine Rundfahrt zu den Isletas am Nica See organisiert. Affen, Villen, die meisten mit Pool, aber kein baden, da der See so verschmutzt ist - trotzdem schön!


Direkt im Anschluss machte ich mich auf die Suche nach der Bushaltestelle für die Express Busse nach Managua. Überraschenderweise habe ich diese sehr schnell gefundenen kurz drauf ging´s auch schon los. Für diese Kleinbusse gelten anscheinend andere Verkehrsregeln als für alle anderen, die haben einfach immer Vorrang egal was kommt. Ich war nur froh, dass ich weiter hinten saß und nicht immer sah was vorne auf der Straße vor sich ging.

Kathedrale und Parque Central


Für Samstag war dann der Einkaufsmarathon am größten Markt Managuas geplant - am Oriental. Eine Cousine von Yami und ihr Mann organisieren jedes Jahr zu Weihnachten eine Feier für Kinder ihres Heimatdorfes - ca. 200 Kinder. Und jedes Kind bekommt Geschenke und diese Geschenke sollten an dem Tag am Markt gekauft werden. 
Leider gibt´s davon keine Fotos, da es nicht zu empfehlen ist, dort zu viele Wertgegenstände mitzunehmen… aber es war auf alle Fälle eine Erfahrung in diesen engen Gassen, wo Stand um Stand gereiht ist, wo sich die Menschen durchzwängen und wo man einfach alles bekommt dabei gewesen zu sein. 
Am Ende war die PickUp Ladefläche gerammelt voll mit 3 Riesenkartonschachteln voll mit Spielzeug aller Art…

Am Abend wurde dann gegrillt mit Freunden von Hansi und Yami inkl. Pisco Sour von Americo - das Rezept nehme ich auf alle Fälle mit nach Ö!



(Managua - Nicaragua)

Dienstag, 3. Dezember 2013

Esteli, Jinotega, Peñas Blancas [8/11 - 10/11/2013]

Anfang November sind wir dann, da auch ein Freund meines Onkels aus Österreich zu Besuch war, übers Wochenende in den Norden Nicaraguas gefahren. 
Erste Station war Esteli, das bekannt ist für die Tabak-  resp. Zigarrenherstellung.

Kathedrale von Esteli


Geplant war der Halt in Esteli zunächst nicht.  Yami und Hansi hatten aber am Vortag einen Zahnarzttermin und kamen mit ihrem Arzt ins Gespräch über unser Vorhaben am Wochenende.  Der Arzt stammt zufällig aus Esteli und hat dort einen Freund hat, der eine Zigarrenproduktion besitzt. Diesen kurz angerufen uns angekündigt für den nächsten Tag und wir haben also kurzfristig unser Programm geändert…Nicaragua halt!

Also am Morgen mal die Tabakherstellung angeschaut.










Dann ging´s weiter nach Jinotega. Auf dem Weg dorthin ein kurzer Zwischenstop in der Kirche von San Rafael del Norte. In dieser Kirche hat in den 60er Jahren ein österreichischer Künstler Fresken gemalt, unter anderem eines auf dem der Teufel zu sehen ist. Das ungewöhnliche daran ist, dass dieser Teufel so aussieht, wie der derzeitige Präsident des Landes….










In Jinotega haben wir einen Freund von Hansi besucht, der dort eine Kaffeefinka besitzt, inkl. Führung durch den Kaffee und frischen Organen direkt vom Baum.


























Mit Raul und Frau fuhren wir weiter nach Peñas Plancas, wo wir in einem Öko-Resort übernachten wollten. Leider konnte im Vorhinein dort keiner reservieren, weil die Telefonverbindung dorthin so schlecht war - also auf gut Glück hingefahren, wird schon was frei sein! 

Nach 2 Stunden Fahrt war´s natürlich ausgebucht… was tun. Das einzige in der Gegend, wo man noch übernachten konnte, war ein ca. 400 m entfernt bei Don Chico - ein kleiner Bauernhof oder so… die Begeisterung bei uns Frauen hielt sich in Grenzen - kein Bad / Dusche, (Plumps)Klo draußen, Feldbetten bzw. Holzgestelle… das Problem war ja nicht das es eher rustikal war, sondern das die Erwartungshaltung eine andere war und das ich etwas Respekt vor der unbekannten Tierwelt hier habe und man durch die Schlitze der Holzbretter nach unten und draußen schauen konnte. 
Mitunter das Highlight dieser Unterkunft war aber die "Lichtschalter-Spritze"… auf so was muss man erst mal kommen!!!


Die Nacht war dann eher weniger erholsam, was an der ungefähr 5 cm dicken Schaumstoffmatraze auf Holz, dem Starkregen auf Blechdach und den Kreissägen-ähnlichen Geräuschen von Raul einen Stock unter mir zuzuschreiben war. 

Naja, über das typisch-ländliche Nica-Essen konnte man sich aber auf keinen Fall beschweren, das war super und auf alle Fälle reichhaltig! 

Gleich am Morgen machten wir uns dann um zum Wasserfall bei den Penas Blañcas (weiße Felsen) zu wandern - mit unserem Don Chico höchstpersönlich (Foto). Wetter war feucht neblig mit Regen zwischendurch - was aber in der Gegend um die Zeit einfach so ist. 



Ich am Wasserfall, Hansi, Andrea und Yami


Nach dem Mittagessen bei Don Chico fuhren wir dann wieder weiter und zwar nach Matagalpa, wo wir aber nur kurz hielten und dann weiter nach Managua. 


 (Managua - Nicaragua)


Montag, 2. Dezember 2013

Bienvenidos a Nicaragua...

Ja, ich lebe noch! Hatte aber einfach keine Lust den Blog zu pflegen...

Nachdem ich ziemlich erschöpft in Managua ankam und von  meiner Tante am Flughafen abgeholt wurde, bekam ich zuhause dann gleich ein Schnitzel serviert. Und auch die folgenden Tage und Wochen wurde ich immer wieder mit österreichischer Küche verwöhnt.
Die ersten beiden Wochen hab ich mich grundsätzlich  mal ausgeruht. 



Mit Yami, meiner Tante, war ich etwas in Managua unterwegs, im Museum, Nationalpalast, der alten Kathrale, die vor Jahren durch ein Erdbeben unbenützbar geworden ist, und auf typischen Nica-Märkten, wo dir jeder alles andrehen will.



















Am Wochenende waren wir mit Freunden am Vulkan Masaya - zwar ein etwas kurzer Besuch, aber ich sollte ja nochmal hin kommen. Der Vulkan ist aktiv, weshalb man auch durch die Gaswolke nicht in den Krater schauen kann. 
Danach gab´s endlich das erste Tona meiner Reise an der Lagune de Apoyo.





Aufgrund der Regenzeit gibt´s täglich mindestens einen Wolkenbruch, was von meinem Fenster aus so ausschaut. Ist aber nach ein paar Minuten meistens vorbei. 



 


Nachdem Hansi aus Österreich zurück war, gab´s für mich auch noch ein verspätetes Geburtstagsessen mit typischen Nica-Fisch. 
Mit Yami war ich dann auch in Masaya am Markt, der typisch für die hiesige Handwerkskunst ist.



Also die ersten Wochen waren eher chillig. 



(Managua - Nicaragua)