Mittwoch, 25. September 2013

River Rafting - Canmore [Nachtrag zum 13/09/2013]

Endlich hab ich die Fotos vom Rafting bekommen!!!

Wir waren eine recht große Gruppe - insgesamt 6 Boote mit je 9 Leuten plus Guide. 


Bevor es richtig los ging, bekamen wir noch Sicherheitsinstruktionen, die wir dann am Wasser noch testen mussten. Wir waren kaum 3 Minuten am Wasser, da meinte unser Guide - wir werden jetzt gleich den "Oh Shit Corner" erreichen - und dann ging´s los!

Die Fotos unten entstanden NACH dem "Oh Shit Corner", in den ersten Stromschnellen...


Zunächst fiel aus unserem Boot keiner raus, aber bei den anderen mussten gleich am Anfang einige wieder ins Boot gezogen werden. 

Etwas später mussten aber auch wir einige aus dem Wasser holen, nachdem wir versucht haben mit unserem Schlauchboot zu "surfen" - heißt dass wir stromaufwärts über die Welle paddeln wollten. Dabei fielen einer der übermütigen Jungs, der aus Sibirien, und das verschleierte Mädel aus dem Boot :-)

Nach den ersten großen Wellen machten wir Halt und jeder der wollte, konnte aus ca. 9 Meter Höhe ins doch recht kalte Wasser springen. Natürlich haben Gertrud und ich das nicht entgehen lassen. War ganz schön hoch... aber die Schlange hinter mir wollte auch noch dran, also Augen zu und durch!!!

Leider erkennt man auf den Fotos nur schwer, wer wer ist. 


Ich bin die in der vorderen Reihe, zweite von vorne, die den Mund so weit auf hat :-)


Und zum Abschluss gab´s noch ein Erinnerungsfoto!!!

Dienstag, 24. September 2013

Lake Agnes & Plain of 6 Glaciers - Lake Louise [19/09/2013]

Also wie gesagt am Mittwoch war nix los, außer ein bisschen shoppen in Banff. Umso überraschter war ich über das Wetter am Donnerstag, 19.09, zwar war es etwas bewölkt aber trotzdem sonnig. 
Nach einigen bürokratischen Schwierigkeiten, die ich am Vormittag im Internet zu bewältigen hatte, bin ich erst gegen 11h los um nach Lake Louise zu fahren.


Am Lake Louise angekommen musste ich schauen, dass ich überhaupt ein Foto ohne Touri-Massen machen konnte. 


Nichtsdestotrotz hab ich mich auf meine Wanderung zunächst Richtung Lake Agnes gemacht. Auf dem Weg dorthin konnte man bereits gut erkennen, wie weit es am Vortag heruntergeschneit hat. 





Da das Teahouse am Lake Agnes auch bereits ziemlich überlaufen war, hab ich auch das recht schnell hinter mir gelassen und nur schnell ein Foto gemacht. 


Die Herbststimmung war super - all die gelb verfärbten Lärchen an den Hängen. 

Auf der anderen Seite des Sees - im Hintergrund erkennt man noch ganz klein das Teahouse. 



Kurz danach erreichte ich das Big Beehive - ein Aussichtspunkt mit Unterstand - mit super Aussicht auf den Lake Louise und das Monsterhotel am Ufer. 






Dann ging´s weiter am Plain of 6 Glacier Trail. Oben angekommen hingen die Wolken ziemlich tief über den Gletschern und es war schweinekalt. 




Und was konnte ich aber auf die Schnelle nicht finden - mein Stirnband - und mir frieren die Ohren fast ab. Also musste aushilfsmäßig mein Tuch herhalten, was eine recht gute Zwischenlösung war, wie man sieht ;-)




Auf dem Rückweg ließ sich die Sonne dann nochmal über den Gletschern blicken. 



Wieder am Lake Louise musste ich dann im Slalom Richtung Parkplatz zurück, da ich so vielen Halbschuh-Touristen ausweichen musste. 





Abschließend war dann einer dieser Touris so nett und hat mich fotografiert - wenn auch nur mit halben Beinen...


Banff & EEOR - Canmore [16/09 - 17/09/2013]

Montag, 16.September, sollte ein etwas gemütlicherer Tag werden und wetterbedingt wurde er es auch. 
Ganz still sitzen konnte ich jedoch nicht, weshalb ich dann bei Regen/Sonne/Regen/Sonne den Tunnel Mountain erklommen habe - ein netter, kleiner Hügel, der direkt von Banff aus erreichbar ist.

Das Regen/Sonne-Spiel hatte zur Folge, dass ich diesen wunderschönen Regenbogen sehen durfte, mit der Wolkenstimmung über den Bergen im Hintergrund.




Beim Runtergehenm hat mich dann voll der Regen erwischt, aber nur kurz!



Unter in Banff war wieder Sonnenschein und ich hab mir nochmal die Bow River Falls gegeben inkl. dem Fairmont Hotel im Hintergrund!



Am Tag darauf, 17.09., war ich etwas verkatert (zu viel Whiskey am Vorabend ;-). Deshalb bin ich zu meiner Wanderung auf den sog. EEOR (East End of Mount Rundle) erst am Nachmittag aufgebrochen. Es sah nach Regen aus, war mir aber egal. Oben angekommen war es aber so windig, kalt und teilweise regnerisch. Ausserdem roch es, wie man bei uns sagt, nach Schnee!

Ich hab mir nicht mal die Zeit genommen oben zu jausnen, es war so kalt, dass ich erst weiter unten schnell was gegessen hab. 


Im Hintergrund sieht man den Ha Ling Peak, auf dem ich ein paar Tage zuvor war. 


Wie man sieht war das Wetter recht instabil, von Sonne, bis Regen über leichten Graupel hatte ich alles auf der Wanderung!


Am nächsten Morgen hingen die Wolken so tief, dass ich erst gegen Mittag aus dem Bett gekrochen kam. Und tatsächlich, am Nachmittag konnte man dann sehen, wie weit es runtergeschneit hat - meine Nase hatte am Vortag also Recht - und der Temperatursturz war auch beachtlich. Ich musste mir also "leider" zusätzlich etwas Warmes zum anziehen kaufen. Dazu bin ich nach Banff gefahren um zu shoppen ;-) 

Mittwoch, 18. September 2013

Stanley Glacier - Kootenay NP [15/09/2013]

Am Sonntag, den 15.09., hab ich mich in den Kootenay National Park aufgemacht um dort zum Stanley Glacier zu wandern.


Wieder war ich eine der Ersten am Parkplatz und es war richtig frisch am Morgen bis mich endlich die Sonne erreichte.

Der offizielle Wanderweg war recht schnell zu Ende und ein Schild wies darauf hin, dass man jetzt den gewarteten Wanderweg verließe. Von dort konnte man den Gletscher nur aus der Ferne betrachten, was ich ziemlich enttäuschend fand.

Da man den weiteren Weg sehr schön erkennen konnte, bin ich natürlich weiter hoch.
Zunächst bis zu einem kleinen bewaldeten Plateau und dann, weil ich den Weg immer noch erkennen (eher erahnen) konnte, weiter bis zur Gletscherzunge. 




Hier bin ich auf dem Plateau und suche den weiteren Verlauf des Weges...


Der Weg sollte über den Grad des Geröllhaufens, der mitten durchs Bild führt, verlaufen. 


Sieht nicht so steil aus wie´s zum Teil war. 






Auf halben Weg auf dem Geröllhaufen...

Sieht auf dem Foto immer noch nicht steil aus, oder!?!?
Oben angekommen war ich wieder total alleine und habe den wunderschönen Ausblick  über das soeben hochgewanderte Tal genossen.



Ich war kaum oben angekommen, kam die Sonne auch über den Grad - wunderschön.

















Und ich wurde von zwei großen Steinmänner empfangen...


In deren Gesellschaft hab ich mir dann mal meine Jause und das Panorama gegönnt!
Kurz vorm Abstieg noch ein Blick auf den über mir hängenden Gletscher mit Wasserfall.


Wieder auf dem Plateau angekommen, hab ich dann dieses erstmal genauer erkundet. Dort fand ich einen Mini-Canyon und mehrere kleine Wasserfälle, die das Gletscherwasser ins Tal ließen.















Auf der weiteren Wanderung ging ich den gegenüberliegenden Teil des Kessels entlang, an dem unzählige größere und kleinere Wasserfälle herabstürzen.





Ich hab mich auch ein bisschen mit dem Wasser gespielt... 


Ein Großteil der Wanderer erreicht diese Wasserfälle gar nicht, da sie sich am nicht-gewarteten Wanderweg befinden - schade. Der weitaus schönste Teil der Wanderung liegt auf dem inoffiziellen Weg. 

Der gewartete Weg führt in erster Linie durch diesen Wald. 
Hier zurückblickend auf die Gletscher. Ich in bis zur am weitesten herabreichenden Gletscherzunge hochgewandert (in der Mitte des Bildes). 



Ausserdem sah man die Überreste des Waldbrandes von 2003 noch sehr deutlich. Das ganze Tal war davon betroffen. Man sieht gut wie sich dir Natur auf beiden Seiten des Tals regeneriert.


Auch am Sonntag war es so richtig heiß - wieder um die 30 Grad. Ich konnte nicht verstehen, wie Leute, am frühen Nachmittag, teils ohne Rucksack = ohne Wasser, über den Südhang durch den nicht mehr vorhandenen Wald wandern. 


Ich war so froh als ich am Auto ankam, meine Schuhe ausziehen und meine Füße ins eißkalte Wasser halten konnte. Ich hielt es nicht länger als 10 sec darin aus, so kalt war´s und unter anderem von dem Gletscher gespeist an dem ich kurz zuvor saß.





Ha Ling Peak & Mt. L. Grassi - Canmore [14/09/2013]

Nachdem ich am Morgen Gertrud zum Bus gebracht hatte und ich mich wieder fit genug fühlte, bin ich am Samstag, 14.09., auf den Ha Ling oder auch Chinamen´s Peak gewandert, sozusagen der Hausberg von Canmore.


Am Morgen war das Wetter nicht so strahlend wie die Tage zuvor, aber für den Aufstieg war das Wetter perfekt.


Einige, mit denen ich zuvor über die Dauer der Wanderung gesprochen hatte, meinten ich solle schon so 2,5 bis 3 Std für den Aufstieg einrechnen. Umso überraschter war ich, da ich auch sehr gemütlich gewandert bin um mich nicht gleich wieder total zu überanstrengen, dass ich nach 1,5 Std am Gipfel stand. 

Gleichzeitig mit mir kam aber auch eine Trainingsgruppe von 13-/14-jährigen des hiesigen Nordischen Zentrums dort an. Also von Ruhe keine Spur. Natürlich habe ich trotzdem einige Fotos gemacht und die Aussicht genossen.




 Da ich ja eigentlich eine Tagestour geplant hatte und nicht schon zu Mittag wieder im Hostel sein wollte, bin ich auch noch auf den Mt. Lawrence Grassi gewandert. Dieser befindet sich gleich neben dem Ha Ling Peak und scheint für die meisten Wanderer uninteressant zu sein - was ich aber nicht verstehe. Ich war ganz allein dort oben. Sehr angenehm...














Kurz bevor ich abgestiegen bin, kam dann noch ein junges Pärchen, das auch noch ein Foto machen konnte!




Blick von Mt. Grassi auf Ha Ling Peak



Nachdem ich den Trail fast ganz runter gerannt bin, war ich dennoch schon gegen 13h wieder am Auto. 


Hab noch schnell ein Foto vom gegenüberliegenden Gipfel gemacht, nicht wissend dass ich einige Tage danach auch auf diesem stehen werde. 








Als ich in der Früh los bin, war ich das 3. Auto am Parkplatz und so sah es Mittags aus...





















Da ich so früh wieder unten war und es ca. um die 30 Grad hatte, hab ich beschlossen mich noch kurz abzukühlen im gleichen See, bei dem ich auch schon mit Gertrud war.





Sonntag, 15. September 2013

Grassi Lakes & River Rafting - Canmore [12/09 - 13/09/2013]

Da ich immer noch nicht richtig auskuriert war, wurde auch der nächste Tag sehr entspannt. 



Gertrud und ich spazierten in die Stadt um etwas zu bummeln und einen Spaziergang entlang des Bow Rivers zu machen. Anschießend haben wir uns gemütlich in ein Café gesetzt und die Sonne genossen.















Am späteren Nachmittag sind wir noch zu einen kleinen Wanderung zu den Grassi Lakes aufgebrochen. 


Anschließend hat sich Gertrud noch in die Fluten des Quarry Lakes geworfen. Mir war es wegen meines Halses doch etwas zu frisch. Ich hab mich von der Herbstsonne wärmen lassen.



Tags darauf sind wir dann durch ein abgelegeneres Seitental über eine reine Schotterstraße, was hier nicht außergewöhnlich ist, zu unserer gemeinsam gebuchten Unternehmung des Tages gefahren. Der längere Weg über diese Straße wurde uns empfohlen, da man dort anscheinend viele Tiere beobachten könne, wovon wir aber so gut wie nix mitbekommen haben.


Auf dem Weg dahin, haben wir auch wieder die Landschaft, vor allem die besonders ruhigen Seen bewundert. 


Aber das eigentliche Highlight des Tages stand uns noch bevor: Wir waren Raften inkl. eines Cliff-Jumps! 



Ich kann leider nur das vor dem Rafting entstandene Trocken-Foto liefern! :-)


Ich hoffe, die Fotos vom Rafting selbst kann ich noch nachliefern, aber auf die warte ich noch. 



Abschließend kann ich nur sagen....Jederzeit wieder!!! 
Das nächste Mal im Ennstal!