Sonntag, 4. Mai 2014

Coromandel Penisnula - Hahei & Thames [30/04 - 03/05/2014]

In Hahei abgekommen genoss ich den Sonnenuntergang und die Wolkenstimmung!





Am Morgen es zur Cathedral Cover und am Nachmittag zum Hot Water Beach… das eine echt schön besonders bevor all die Menschen kamen, das andere richtig heiß! 
Cathedral Cove ist eine vom Meer ausgehöhlte Grotte, die durch eine kleine Wanderung von Hahei aus zu Fuß erreichbar ist. 






Hot Water Beach heißt so, da dort ein kleiner Bach mit sehr sehr heißem Wasser ins Meer rinnt. Man gräbt sich dort ein Loch in den Sand und dann leitet man das heiße Wasser dort rein, muss es aber mit kaltem Meerwasser kühlen! Leider ist es dort ziemlich überlaufen. 





Dann stand wieder ein reiner Autofahrtag am Programm mit Zwischenstop in Whitianga und Coromandel Town - beides eher unspektakulär. Weiter ging´s nach Thames, wo ich am nächsten Tag die sog. Pinnacles erwanderte (endlich wieder mal eine richtige Wanderung) mit wunderschönem Blick auf´s Meer. 





Nach einer 2. Nacht in Thames fuhr ich weiter nach Piha, ein echt toller Strand etwas westlich von Auckland. 


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)


Taupo, Rotorua & Mt. Maunganui [24/04 - 29/04/2014]

Am nächsten Morgen ging´s dann nur ca. 1 Fahrstunde weiter nördlich und zwar nach Taupo. Das Wetter war wieder mal eher gegen Outdooraktivitäten und so schlenderte ich zunächst nur in der Stadt herum. Nachmittags wurde es tatsächlich besser und ich spazierte zu den Huka Falls - muss man ja gesehen haben in Taupo. Ich blieb nur eine Nacht, aber am nächsten Tag ging ich noch zum Lake Taupo um schwarze Schwäne zu fotografieren. 


Ich fuhr weiter nach Rotorua, wo ich mir im Park die blubbernden Schlammlöcher und dampfenden Öffnungen in der Erde anschaute, die es dort an jeder Ecke gibt. Da am nächsten Tag Samstag war gab es 2 Märkte in der Stadt, die ich mir anschauen und dort auch natürlich einkaufen musste - in erster Linie Gemüse, ist ja lächerlich günstig am Markt. 

Am Abend besuchte ich (mit einer Tour) ein Moari Dorf  mit Tanzaufführung, Einführung in die Kultur, Erklärung der Sprache und Tattoos und im Anschluss ein "Hangi" Buffett - das typisch unter der Erde gegarte Essen. Supi! 

Was man in Rotorua auch noch machen muss, ist einer der vulkanischen Parks. Ich fuhr nach Waiotapu und wollte danach auf den Rainbow Mountain wandern gehen. Flora, meine nun chinesisch-amerikanische Freundin, wollte unbedingt mit und so verbrachten wir den Tag gemeinsam. Am geothermischen Park sollte man schon am Morgen sein, denn täglich pünktlich um 10:15 bricht dort der Geysir "Lady Knox" aus mit Hilfe von Waschmittel und Einführungserklärung eines Guides… sehr touristisch!?!?


Der Park selbst besticht mit mit seiner Farbenpracht in den Tümpeln und kleinen Seen aufgrund des Sulfatgehaltes und der Hitze im Boden - der Teich hat fast die gleiche Farbe wie meine Jacke! Und der Boden ist teils über 100 Grad heiss…



Die Wanderung danach war - naja - ein Hügerl, aber Flora war oben total am Ende.
Hier die Aussicht vom Hügel...


 Am nächsten Tag wanderte ich noch in den Redwoods mit schönem Ausblick über Rotorua und den See sowie weiteren schwefelhaltigen Gewässeren.  Am Nachmittag ging´s zum Spaziergang entlang vom See und anschiessendem zum (Souvenir)-Shopping. 


Für mich ging´s dann weiter zur Bay of Plenty - Mount Maunganui und zwar weil ich mit Teresa aus Portugal vereinbart hatte, die ich ja schon in Sydney kennengerlernt hatte, mich nochmal zu treffen. 


Am Nachmittag etwanderte ich den eigentlichen Mt. Maunganui und eine kleine Halbinsel und die Einkaufsstraße des kleinen Ortes. Am Abend holte mich dann Teresa ab und wir gingen auf ein Bier. Anschießend fuhren wir zu Wasserfällen, die wir aufgrund der Dunkelheit natürlich nicht sahen, dafür um so mehr Glühwürmchen, anders als zuhause, nämlich richtige Würme (nicht fliegend) und richtig viele auf einem Haufen. Schöner Abend. Wir trafen uns auch nochmal am nächsten Vormittag auf einen Kaffee plauderten ewig (bis nach 12) und ich fuhr dann weiter nach Hahei auf der Coromandel Halbinsel. 



(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Turangi / Tongariro Crossing [21/04 - 23/04/2014]

Zu Ostern gibt es hier die schönsten Herbstfarben!



Erst am Ostermontag ging´s für mich dann weiter nach Turangi, dass am Rande des Tongariro National Parks liegt. Hauptziel für alle die dort hinfahren ist das Tongariro Crossing, die beliebeste und meistbegangenste Tageswanderung Neuseelands. Und das hatte ich dann auch für Dienstag geplant und tatsächlich spielte auch das Wetter mit. Vom Shuttles wurde ich um 6.15h abgeholt und um kurz nach 7h ging´s mit gefühlt 500 anderen los. So was von überlaufen und bis 8 kamen noch mehr Busse an!!! Unglaublich…

Als Abstecher auf dieser Tour kann man auch auf den Mount Ngaurahoe = ein Vulkan = Schicksalsberg aus "Herr der Ringe" machen. Das hab ich natürlich auch mitgemacht; rauf sauanstrengend; oben eisig; runter super lustig, weil über Geröll gelaufen.

Noch am Fuße des Hundlings,...



…am Kraterrand... 


…war`s saukalt und eisig - im Hintergrund Mt. Ruapehu, der höchste Berg der Nordinsel...


Wieder am Hauptweg reiht man sich wieder in die Ameisenschlange ein und kommt zum Red Crater,…


...zu den Emerald Lakes…


...und zum Blue Lake. Alles wunderschön in eine Vulkanlandschaft eingebettet.  


Blick zurück bevor es nach unten ging und Blick Richtung Lake Taupo. 
Runter zieht es sich dann aber noch mal richtig… und das alles schön aufgereiht hintereinander!



Da ich noch eine weitere Nacht in Turangi blieb und das Wetter weiterhin mitspielte, wanderte ich am nächsten Tag im Panorama der Vulkane noch ein bisschen und entspannte in der Sonne. 
Mt. Ngaurahoe von weitem - über Nacht hatte es am Gipfel geschneit!

(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Wellington/Plimmerton & New Plymouth [15/04 - 20/04/2014]

Ich hatte eine Unterkunft etwas ausserhalb gebucht, wollte aber am nächsten Tag sowieso in die Stadt um ins bekannte Te Papa Museum zu gehen und mir die Stadt anzuschauen. Ein dt. Pärchen, das ich in Picton kennen gelernt hatte, bat mich sie am nächsten Tag in Wellington zu treffen und sie in das Hostel ausserhalb mitzunehmen. Also trafen wir uns am Museum - wieder mal bei strömenden Regen - daher fiel auch der Rundgang durch die Stadt etwas kurz aus. Da der Donnerstag noch besch… war als der Vortag wurde es ein reiner Faulenz- und Rumhängt… Daher gibt es von Wellington und Umgebung auch keine Fotos...
Natürlich war es dann wieder schön als wir im Auto saßen und im Stau standen. Miri und Jonas fuhren mit mir weiter nach New Plymouth, es war Karfreitag und Osterverkehr… 

Was ich erst später erfahren habe, war, dass der viele Regen auf der Nordinsel ein richtiger Sturm auf der Südinsel war - mit mehrtägigem Stromausfall, Überflutungen, gesperrte Straßen durch umgefallene Bäume und abgedeckte Dächer. Da sind wir noch glimpflich davon gekommen.

Nach New Plymouth fährt man eigentlich nur wenn man auf den Mount Taranaki erwandern möchte, was ja auch mein Plan war, der aber vom bekannten Übel verhindert wurde - Wind und Regen. Der Berg war während meines ganzes Aufenthaltes in Wolken gehüllt - ich hab ihn nicht einmal gesehen.
Da es aber in Stadt sonnig war, konnten wir noch gemeinsam den "berühmten" Coastal Walk und später dann auf den Paritutu Rock wandern. 

Am Costal Walk...


…am Weg zurück ins Hostel durch den Stadtpark "Kunst…


…und am Paritutu Rock bei Sonnenuntergang.



Die beiden fuhren dann wieder alleine weiter und ich blieb noch eine Nacht in NP (aus Mangel an Alternativen). Ich fuhr zum Leuchtturm am Cape Egmont…


…und dann verabschiedete mich New Plymouth mit einem doppelten Regenbogen.   


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Nelson & Picton [11/04 - 14/04/2014]








Motueka war nicht wirklich spannend und wir fuhren am nächsten Morgen gleich weiter nach Nelson. Leider war das Wetter dort nicht wirklich besser und so erkundeten wir das Städtchen am Nachmittag einfach nur zu Fuß. Dafür war am folgenden Tag der Farmers Market angesetzt, der wirklich sehenswert war und für meine Begriffe richtig groß! Und außerdem war das Wetter überraschenderweise auch gut, weshalb wir nach dem Marktbesuch auf das "Centre of New Zealand" (der "Haushügel" von Nelson) spaziert sind und die Aussicht über die Tasman Bay genießen konnten. 
Außerdem hatte ich einen kleinen Besucher auf meinem Knie! 







Bevor ich mich aber nach Picton auf machte, machte ich noch eine kleine Rundwanderung über der Bucht um die Sonne noch etwas zu nutzen. Kaum war ich wieder 5min im Auto fing es richtig zu schütten an - perfektes Timing!



Picton ist ein netter kleiner Hafenort, der aber alle Tage, an denen ich da war, total verregnet war. Neben der Wanderung zum Snout Point - natürlich im Regen -  und Kaffee trinken machte ich am ersten Tag nicht viel. 



Dafür buchte ich für den Folgenden Delphin schwimmen - natürlich regnete es auch dabei - aber eigentlich war`s egal - man ist ja sowieso im Wasser :-) … und es war richtig toll! 


Eine der menschlichen Figuren im Wasser bin ich :-)


Und dann ging´s am nächsten Tag (Dienstag) eh schon auf die Fähre auf die Nordinsel. Kaum verließen wir die Buchten der Südinsel - den Malbourough Sound - wurde das Wetter schön, aber nur bis wir die Nordinsel erreichten, da zog es wieder zu…

Goodbye Südinsel - im Hintergrund schon die Nordinsel


(Piha (Auckland) - Neuseeland/Nordinsel)

Montag, 14. April 2014

Punakaiki, Fairwell Spit, Abel Tasman [07/04 - 10/04/2014]

In Punakaiki wanderte ich auch ein bisschen und schaute mir die berühmten Pancake-Rocks (Pfannkuchen-Felsen) an. Mehr gibt´s dort aber nicht zu tun…



Ich fuhr weiter Richtung Westport an das Cape Foulwind… mit Katrin und ihrer Schwester traf ich mich dann in Murchison - einem Mini-Kuhkaff - wieder. 
Es ging dann am nächsten Tag gleich weiter ganz in den Norden der Südinsel. Zunächst einmal eine lange Autofahrt und dann Stopp im supersüßen Hippie-Ort Takaka. Es ging aber noch weiter in den Norden zum Fairwell Spit - eine interessante Halbinsel mit Dünen (links im Hintergrund), dem nördlichsten Punkt der Südinsel und dem Whanganui Beach mit außergewöhnlichem Sonnenuntergang. 









Das Hostel an der Golden Bay war super, leider blieben wir nur eine Nacht und mussten auch sehr früh auf. Da ja am Wochenende davor ja auch hier Zeitumstellung war - auf Winterzeit - geht die Sonne auch früher unter. Wir wanderten den nördlichen Teil des Abel Tasman Tracks, teils am Strand, teils im Regenwald und leider teils auch im Regen. Aber trotzdem sehr schön, das haben wir zuhause in den Alpen nicht :-) und es waren schlussendlich auch ca. 7 Stunden. 


Wir hielten am Rückweg nochmal in Takaka und fuhren dann noch weiter nach Motueka, wo wir das Hostel für diese  Nacht hatten. 

(Picton - Neuseeland/Südinsel)