Dienstag, 3. Dezember 2013

Esteli, Jinotega, Peñas Blancas [8/11 - 10/11/2013]

Anfang November sind wir dann, da auch ein Freund meines Onkels aus Österreich zu Besuch war, übers Wochenende in den Norden Nicaraguas gefahren. 
Erste Station war Esteli, das bekannt ist für die Tabak-  resp. Zigarrenherstellung.

Kathedrale von Esteli


Geplant war der Halt in Esteli zunächst nicht.  Yami und Hansi hatten aber am Vortag einen Zahnarzttermin und kamen mit ihrem Arzt ins Gespräch über unser Vorhaben am Wochenende.  Der Arzt stammt zufällig aus Esteli und hat dort einen Freund hat, der eine Zigarrenproduktion besitzt. Diesen kurz angerufen uns angekündigt für den nächsten Tag und wir haben also kurzfristig unser Programm geändert…Nicaragua halt!

Also am Morgen mal die Tabakherstellung angeschaut.










Dann ging´s weiter nach Jinotega. Auf dem Weg dorthin ein kurzer Zwischenstop in der Kirche von San Rafael del Norte. In dieser Kirche hat in den 60er Jahren ein österreichischer Künstler Fresken gemalt, unter anderem eines auf dem der Teufel zu sehen ist. Das ungewöhnliche daran ist, dass dieser Teufel so aussieht, wie der derzeitige Präsident des Landes….










In Jinotega haben wir einen Freund von Hansi besucht, der dort eine Kaffeefinka besitzt, inkl. Führung durch den Kaffee und frischen Organen direkt vom Baum.


























Mit Raul und Frau fuhren wir weiter nach Peñas Plancas, wo wir in einem Öko-Resort übernachten wollten. Leider konnte im Vorhinein dort keiner reservieren, weil die Telefonverbindung dorthin so schlecht war - also auf gut Glück hingefahren, wird schon was frei sein! 

Nach 2 Stunden Fahrt war´s natürlich ausgebucht… was tun. Das einzige in der Gegend, wo man noch übernachten konnte, war ein ca. 400 m entfernt bei Don Chico - ein kleiner Bauernhof oder so… die Begeisterung bei uns Frauen hielt sich in Grenzen - kein Bad / Dusche, (Plumps)Klo draußen, Feldbetten bzw. Holzgestelle… das Problem war ja nicht das es eher rustikal war, sondern das die Erwartungshaltung eine andere war und das ich etwas Respekt vor der unbekannten Tierwelt hier habe und man durch die Schlitze der Holzbretter nach unten und draußen schauen konnte. 
Mitunter das Highlight dieser Unterkunft war aber die "Lichtschalter-Spritze"… auf so was muss man erst mal kommen!!!


Die Nacht war dann eher weniger erholsam, was an der ungefähr 5 cm dicken Schaumstoffmatraze auf Holz, dem Starkregen auf Blechdach und den Kreissägen-ähnlichen Geräuschen von Raul einen Stock unter mir zuzuschreiben war. 

Naja, über das typisch-ländliche Nica-Essen konnte man sich aber auf keinen Fall beschweren, das war super und auf alle Fälle reichhaltig! 

Gleich am Morgen machten wir uns dann um zum Wasserfall bei den Penas Blañcas (weiße Felsen) zu wandern - mit unserem Don Chico höchstpersönlich (Foto). Wetter war feucht neblig mit Regen zwischendurch - was aber in der Gegend um die Zeit einfach so ist. 



Ich am Wasserfall, Hansi, Andrea und Yami


Nach dem Mittagessen bei Don Chico fuhren wir dann wieder weiter und zwar nach Matagalpa, wo wir aber nur kurz hielten und dann weiter nach Managua. 


 (Managua - Nicaragua)


Montag, 2. Dezember 2013

Bienvenidos a Nicaragua...

Ja, ich lebe noch! Hatte aber einfach keine Lust den Blog zu pflegen...

Nachdem ich ziemlich erschöpft in Managua ankam und von  meiner Tante am Flughafen abgeholt wurde, bekam ich zuhause dann gleich ein Schnitzel serviert. Und auch die folgenden Tage und Wochen wurde ich immer wieder mit österreichischer Küche verwöhnt.
Die ersten beiden Wochen hab ich mich grundsätzlich  mal ausgeruht. 



Mit Yami, meiner Tante, war ich etwas in Managua unterwegs, im Museum, Nationalpalast, der alten Kathrale, die vor Jahren durch ein Erdbeben unbenützbar geworden ist, und auf typischen Nica-Märkten, wo dir jeder alles andrehen will.



















Am Wochenende waren wir mit Freunden am Vulkan Masaya - zwar ein etwas kurzer Besuch, aber ich sollte ja nochmal hin kommen. Der Vulkan ist aktiv, weshalb man auch durch die Gaswolke nicht in den Krater schauen kann. 
Danach gab´s endlich das erste Tona meiner Reise an der Lagune de Apoyo.





Aufgrund der Regenzeit gibt´s täglich mindestens einen Wolkenbruch, was von meinem Fenster aus so ausschaut. Ist aber nach ein paar Minuten meistens vorbei. 



 


Nachdem Hansi aus Österreich zurück war, gab´s für mich auch noch ein verspätetes Geburtstagsessen mit typischen Nica-Fisch. 
Mit Yami war ich dann auch in Masaya am Markt, der typisch für die hiesige Handwerkskunst ist.



Also die ersten Wochen waren eher chillig. 



(Managua - Nicaragua)

Mittwoch, 6. November 2013

San Francisco [18/10 - 20/10/2013]

Endlich komme ich dazu, besser gesagt, hab ich Lust meinen Blog wieder mal zu pflegen...

Also: San Francisco - ich war ja vor 2 Jahren schon mal hier, kannte daher schon einiges, aber von der Seite hatte ich die Golden Gate Bridge auch noch nicht gesehen und drüber gefahren bin ich auch noch nicht. Diese Dinge hab ich also mit diesem Besuch auch erledigt.


Nachdem also um einen Parkplatz an 
jedem Aussichtspunkt, der angesteuert wurde, gekämpft werden musste, konnte ein wunderschöner Blick auf die weltberühmte Brücke dafür entschädigen.

Es war zwar sonnig, aber ziemlich windig!




Zig Fotos später und nach der Brückenüberquerung erreichten wir also San Fran. Und nach kurzer Irrfahrt durch die Stadt kamen wir dann auch endlich ins Hotel - puristisch aber ausreichend und günstig.

Am nächster Morgen ging´s dann erstmal in die Touri Info, in der wirklich gute Empfehlungen gegeben wurden.



Unter anderem der Rundgang durch China Town - an manchen Ecken hat man echt das Gefühl man ist in Asien - vor allem hygienetechnisch. 















Weiter Richtung Fisherman´s Wharf und an manchen vorbeifahrenden Cable Cars, die man durch ihr andauerndes Geklingle gar nicht überhören und dann auch nicht übersehen kann. 

Am Hafen musst ich dann auch noch den letzten Leuchtturm der USA Reise festhalten.





Ausserdem wurde auch eine Führung am Telegraph Hill empfohlen - kostenlos bzw. auf Spenden basierend. 



Eine nette Dame mittleren Alters - bestimmt eine Lehrerin dachte ich Nachhinein - führte also eine kleine Gruppe inkl. uns 1,5 Std durch kleine Gässchen, erzählte vieles über die Geschichte der Stadt und machte uns auf unscheinbare aber dennoch mehr oder weniger bedeutende Bauten, Häuser und Bäume aufmerksam. Alles in allem eine interessante Führung!




Anschließend gab´s im Italiener Viertel erstmal einen Kaffee und gleich danach kamen wir an einem "Beisel" vorbei, in dem schon am späteren Nachmittag Live-Jazz gespielt wurde. Dort mussten wir dann natürlich ein Bierchen trinken.



Was am Ende des Tages unbedingt noch erledigt werden musste, war die Fahrt mit der Cable Car.


Der nächste Morgen sollte der letzte für mich in den USA sein - ich muss ja das Land verlassen, die 90 Tage sind um. 
Davor aber stand noch der Golden Gate Park am Programm. Leider wurde aus diesem Plan nichts, da an diesem Morgen der Nike Frauenmarathon stattfand, der im Golden Gate Park endete - entsprechend viel los war dort und in der Umgebung, dass man keinen Parkplatz fand. Zusätzlich wurde es sehr neblig je weiter man Richtung Meer fuhr. 
Daher ging´s´raus aus der Stadt ein Stück Richtung Süden, wo es auch neblig aber nicht so viel los war. 
Am späten Nachmittag/Abend musste ich dann zum Flughafen. Mein Flieger ging zunächst nach Miami - hab die ganzen 4 Std geschlafen. In Miami - 5 Stunden Aufenthalt - nach einem spärlichen Frühstück hab ich mir ein nettes Plätzchen am Boden etwas abseits gesucht um noch ein bisschen zu schlafen - mehr oder weniger. 

(Managua - Nicaragua)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Letzter Stop vor San Fran - Ocean Cove & Point Reyes State Seashore [17/10 - 18/10/2013]

Noch ein Frühstück bei Cathy und dann machten wir uns wieder auf den Weg.

Wir bogen wieder Richtung Westen ab um nun auf den Hwy 1 zu kommen, der sich vom Hwy 101 trennt und diesen Abschnitt direkt an der Küste entlang geht.



Wir kamen nach einem kleinen Spaziergang zum Point Cabrillo Lighthouse, das auch noch in Betrieb war, fuhren aber dann gleich weiter. 

Wir erreichten Mendecino, sehr süßes kleines, gut erhaltenes Städtchen. Dort gab´s einen Kaffee und wieder mal Internet.












Als nächstes - das Point Arena Lighthouse - sehr hoch, schöne Umgebung, Spaziergang zum nahen Pavillon.



Brandung am Pavillon inkl. Pelikan Überflug






In einem kleinen Ort an der Strecke informierten wir uns über die nächsten Übernachtungsmöglichkeiten. Wir erfuhren, dass hier alles sehr teuer sei. Aber die nette, sehr engagierte Tourismus Info Dame rief gleich bei einem Motel an und machte für uns das günstigste Angebot klar. Also ging´s schnurstracks ins Ocean Cove Inn. Auf der Terrasse gab´s dann zunächst mal Abendessen und danach bei Sonnenuntergang und Biertschi in den Whirlpool im Garten. :-)

Am nächsten Morgen war´s dann - neblig und das ziemlich dicht und lange.

Endlich Sonne - also Stop in Point Reyes Station - wieder ein echt süßer kleiner Ort zum Halten - und Kaffee Pause!

Gestärkt fuhren wir dann auf die Halbinsel, die die Point Reyes State Seashore (im Endeffekt auch ein Nationalpark) beheimatet. Wir kamen - je näher zum Meer - wieder in den Nebel.
Nach Fahrt durch Farmland mit teils Meerblick (wo noch Sicht War) und nach kleinem Spaziergang kamen wir zum dortigen Leuchtturm. Man merkte die angehende Nähe zu San Fran, da das Touristenflair und auch die Anzahl dieser wieder merklich mehr wurde. 



Aber die Atmosphäre durch den Nebel und die exponierte Lage des Leuchtturmes waren schon schön.




Wir fuhren weiter - bogen im Nationalpark nochmal ab und  kamen zum Chimney Rock und dem Elephant Seal Hike. Hike - also Wanderung - hahaha - aber Seelelefanten gab´s tatsächlich zu sehen unten am Strand und dort sogar ohne Nebel. 


Auf der gewundenen Küstenstraße, die teils richtig eng war, kamen wir San Fran immer näher und auch die Surfer wurden immer mehr - die Strände entlang der Straße boten auch genug Möglichkeiten. 

Aber Eindrücke von San Francisco werdet ihr erst im nächsten Eintrag zu sehen bekommen. 

(Managua - Nicaragua)

Dienstag, 29. Oktober 2013

Von Ferndale bis zur Cathy [15/10 - 16/10/2013]




Da es kein Frühstück inklusive in dem Casino-Hotel gab fuhren wir weiter ins nächste Städtchen - Ferndale. Wenn wir gewusst hätten, wie nett - so richtig alt viktorianisch - das ist, hätten wir uns für die Nacht dort was gesucht. So gab´s halt das Frühstück dort - super Apple-Berry-Crumble Pie und ein zufälliger Besuch in einer urigen Post.



Alte Post-Schließfächer 











Wir hatten vor nicht über den Hwy 101 an diesem Tag, sondern einen Loop etwas abseits dafür in Meernähe zu fahren. Zu Beginn ging es bergauf und bergab über eine eher schlechte und schmale Straße - wir wussten ja noch nicht was an diesem Tag noch auf uns zu kommt. Wir fuhren auch teils entlang der sog. Lost Cost und waren am westlichsten Punkt der zusammenhängenden Vereinigten Staaten (wenn man das so sagen kann).








Auf dem Weg wollten wir uns in der Nähe von Petrolia noch einen Leuchtturm anschauen, den wir aber nicht gefunden haben. Gleich danach bogen wir auf eine schmalere, kleinere Straße ab, die steil durch den Wald ging. Bei nächsten Abzweigung haben wir wieder die keiner, steilere - diesmal bergab - Schotterstaße gewählt. Das zu fahren war zum Teil schon eine richtige Herausforderung, über enge Serpentinen, mussten kleine Bäche queren. Irgendwann tauchten wieder Straßenschilder auf, obwohl immer noch recht wilder Schotterpiste, aber kurz danach erreichten wir Zivilisation. 


Wir kamen nach Shelter Cove - Jausenpause am Memorial Leuchtturm mir Blick auf Seehunde.











Wir kamen in die Nähe, wo uns die liebe Cathy wohnt, die uns in Klamath zu sich nach Hause eingeladen hat. Leider erreichten wir sie telefonisch nicht, hinterließen aber eine Nachricht auf dem AB. Auf gut Glück versuchten wir dann ihre Adresse zu finden, die sie ja auch hinterlassen hatte. Sie meinte aber sie wohnt nicht direkt im Ort sondern etwas außerhalb.  
Überraschenderweise war die angegebene Straße und dann auch ihr Briefkasten mit Hausnummer relativ leicht zu finden. 
Neben dem Briefkasten ging´s recht steil - wieder - eine Schotterpiste hoch, die dann plötzlich von einem Tor versperrt wurde.  Es wurde auch mit Schildern darauf hingewiesen, dass das Betreten des Grundstückes strengstens verboten ist. So, was tun!? Wir entschieden uns das Auto abzustellen und trotzdem ein Stück zu Fuß weiter hoch zu laufen. Kaum hatten wir das Tor passiert, kam uns auch schon ein Auto von oben entgegen. Wir blieben stehen, er natürlich auch - es kam auch noch ein zweites Auto hinten nach und so schilderten wir unsere Situation. Sie könnten uns nicht weiter hoch lassen, solange sie keine Bestätigung von Cathy hätten usw. Wir hatten Gott sei Dank die Nummer von Cathy, die der eine Typ dann auch für uns anrief. Cathy war nun zu hause und war überglücklich, dass wir es zur ihr geschafft hatten und bestätigte dass wir zu ihr kommen.



Also hochgefahren, weitere 1,5 Meilen steile Schotterstraße und sie holte uns am Eingang ihres Grundstückes ab, dass auch sehr deutlich  mit dem Schädel eines Büffels gekennzeichnet war.
Nun befanden wir uns also irgendwo im Nirgendwo. Strom über Solar oder Notstromaggregat, Wasser über die eigene Quelle ... aber wunderschönes kleines Häuschen am Hügel!
Angekommen wurde gleich mal ein Bierchen geöffnet und das Lagerfeuer entfacht.







Wir hatten sogar eine Wahlmöglichkeit für unsere Schlafplätze. Drinnen im Wohnzimmer oder draußen im einem USA-typischen Traileraufbau für einen Pickup. Ich entschied mich für die rustikalere Variante. Ich dachte, wenn ich schon in den USA rumkurve und alle mit so einem Ding rumfahren, muss ich das Erlebnis auch mal mit machen und dort drinnen schlafen.


Am nächsten Morgen war das Wetter war nachwievor traumhaft, es wurde richtig heiß - 27C. Cathy zeigte uns am Vormittag ein bisschen ihr Grundstück und warnte vor dem giftigen Poison Oak, dass bei Berührung mit der Haut verbrennungsähnliche Symptome ausweist. Hmmm, nichtsdestotrotz entschied ich mich noch ein bisschen alleine ihr Grundstück zu erkunden. Dabei berührte ich auch immer wieder Gestrüpp, von dem ich mir nicht so ganz sicher war, was es ist... 
Nachdem ich also durchs Unterholz - zum Teil auch gekrochen - bin, und die Mittagshitze mich so schwitzen gebracht hatte, musste ich erst mal duschen gehen und auch sicher gehen, dass da nichts mit meiner Haut reagiert...




Nachmittags sind wir noch einkaufen gfahren ins 45 min entfernte, über einen Scenic Drive und in einem Round Valles gelegenen, Covelo (Indainaerreservat). Für die Gastfreundschaft hatte ich vor am Abend zu kochen. Was ich dann auch tat und recht gut ankam inkl. Bier, Wein, Würfelspiele und Lagerfeuer. Cathy´s russischer Freund Eugen kam auch vorbei.
Langer, lustiger, liquider Abend...





(Managua - Nicaragua)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Crescent City, Klamath, Redwoods [13/10 - 14/10/2013]

Gleich am nächsten Morgen enterten wir California. 


Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Tolowa Dunes State Park, der auch mit Dünen auftrumpfen wollte. Wir vom Oregon-Dunes NP verwöhnten konnten aber mit der dortigen Dünenlandschaft nicht viel anfangen, weshalb wir auch noch zum dortigen Strand wanderten. Dort konnten wir gerade noch den 6 Meilen vor der Küste liegenden, ältesten, kalifornischen Leuchtturm -  das St. George Reef´s Lighthouse - in der Ferne erahnen. Einheimische bestätigten das es ein Leuchtturm ist und nicht wie auch schon vermutet eine Bohrinsel... 

Meine Handy-Kamera hat nicht ausgereicht um auf diesem Bild auch den Leuchtturm zu zeigen, er sollte sich aber in der Mitte links befinden. 









Wenig später kamen wir nach Crescent City und wollten uns für die weitere Fahrt Infos und Kartenmaterial holen. Leider Fehlanzeige, weil Sonntag war, aber einen Vorarlberger getroffen, der seit mehreren Monaten quer durch den nordamerikanischen Kontinent mit dem Fahrrad und Anhänger (inkl. Kanu) unterwegs war und wahrscheinlich immer noch ist. 









In Crescent City dann noch das Battery Point Lighthouse, das nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist, abgehakt und weiter.










So schnell konnten wir gar nicht schauen waren wir auch schon in den Redwoods - sog. Küstenmammutbäume mit unter die höchsten der Welt.



Da uns die Bäume und der Hwy der direkt durch den Wald führt so beeindruckten, machten wir kurz nach der Stadt bereits wieder Halt für eine kleine Wanderung. Der Trail führte zunächst mehrere Höhenmeter bergab bis zum Meer, genau diese Strecke mussten dann aber auch bergauf auch wieder zurückgelegt werden - und es war ziemlich warm an dem Tag (zumindest im Wald). 



Wir entschieden unser Nachtquartier in Klamath aufzuschlagen. Wie sich herausstellte ein ziemlich kleiner Ort am Hwy 101 - mit einem Motel. Zunächst waren wir nicht ganz sicher, ob das der richtige Ort zum Übernachten ist. Da wir aber nicht zurück fahren wollten und auch nicht wussten wie weit und wie groß der nächste Ort sein wird, entschieden wir dennoch dort zu bleiben. 

Das Motel war, wie gesagt, zwar das einzige im Ort aber sehr gepflegt und gleich gegenüber befand sich auch die einzige Bar des Dorfes - was für ein Zufall. Da auch gleich beim Einchecken das Essen dort seht empfohlen wurde, bezogen wir nur schnell das Zimmer und überquerten dann auch gleich die Straße... Es gab natürlich Burger und Pommes und sehr günstiges Bier. Wir erfuhren, dass wir uns in einem Indianerreservat befinden und dort eine andere Preispolitik herrscht. 
Nach einige Zeit kam eine Frau zu uns und fragte woher wir denn seien... wir kamen ins Gespräch, ich erklärte ihr was wir vorhaben und nach keinen 5 Minuten lud sie uns zu sich nachhause ein - ich erhielt ihre Telefonnummer und Adresse. Cathy, so ihr Name, war mit ihrem russischen Freund Eugen, zum Fischen in Klamath und im selben Motel abgestiegen wie wir. Eigentlich wohne sie aber 4 Std. südlich am Hwy 101 und wir würden direkt bei ihr vorbei kommen auf unsrer Reiseroute -  wir sollen uns melden, wir können bei ihr übernachten.
Naja, soweit so gut, der Abend war sehr nett, mit noch ein paar Bier und Billard und einer sehr betrunkenen Cathy, die wir in weiterer Folge auch noch davon überzeugen mussten nicht nach Hause zu trampen, verabschiedenden wir uns. 
Wir waren nicht so sicher, ob sie sich am Morgen noch an ihre Einladung zu  sich nach Hause erinnern konnte. 

Am folgenden Tag fuhren wir zunächst entlang des Klamath River und dann in den Prairie State Park, der sich auch in den Redwoods befindet. Dort sagte man uns, das sei der einzige Park, der in der Region offen hätte, weiter südlich sei aufgrund des Shutdowns alles zu. Wir entschieden uns also gleich dort unsere Redwood Wanderung zu machen - entlang des Prairie Creek und zurück über die West Ridge. Viele große Bräume und schöne Herbstatmosphäre.





Nächster Stopp - Trinidad -  Memorial Lighthouse und Kaffeepause. 




Wir erreichten Eureka - eine größere aber nicht sehr einladende Stadt - über eine Seitenstraße des Hwy 101, die uns durch Manila und Samoa führte. Da die Stadt keine passende Übernachtungsmöglichkeit für uns bereit hielt, stoppten wir nur an der Tourismus Info. Dort wurde ein Hotel ein paar Minuten weiter südlich vorgeschlagen. Das Hotel inkl. Casino befand sich in Loleta und auch in einem Indianerreservat, ist aber ansonsten nicht sonderlich erwähnenswert. 

 (Managua - Nicaragua)