Anfang November sind wir dann, da auch ein Freund meines Onkels aus Österreich zu Besuch war, übers Wochenende in den Norden Nicaraguas gefahren.
Erste Station war Esteli, das bekannt ist für die Tabak- resp. Zigarrenherstellung.
Kathedrale von Esteli
Geplant war der Halt in Esteli zunächst nicht. Yami und Hansi hatten aber am Vortag einen Zahnarzttermin und kamen mit ihrem Arzt ins Gespräch über unser Vorhaben am Wochenende. Der Arzt stammt zufällig aus Esteli und hat dort einen Freund hat, der eine Zigarrenproduktion besitzt. Diesen kurz angerufen uns angekündigt für den nächsten Tag und wir haben also kurzfristig unser Programm geändert…Nicaragua halt!
Also am Morgen mal die Tabakherstellung angeschaut.

In Jinotega haben wir einen Freund von Hansi besucht, der dort eine Kaffeefinka besitzt, inkl. Führung durch den Kaffee und frischen Organen direkt vom Baum.
Mit Raul und Frau fuhren wir weiter nach Peñas Plancas, wo wir in einem Öko-Resort übernachten wollten. Leider konnte im Vorhinein dort keiner reservieren, weil die Telefonverbindung dorthin so schlecht war - also auf gut Glück hingefahren, wird schon was frei sein!
Nach 2 Stunden Fahrt war´s natürlich ausgebucht… was tun. Das einzige in der Gegend, wo man noch übernachten konnte, war ein ca. 400 m entfernt bei Don Chico - ein kleiner Bauernhof oder so… die Begeisterung bei uns Frauen hielt sich in Grenzen - kein Bad / Dusche, (Plumps)Klo draußen, Feldbetten bzw. Holzgestelle… das Problem war ja nicht das es eher rustikal war, sondern das die Erwartungshaltung eine andere war und das ich etwas Respekt vor der unbekannten Tierwelt hier habe und man durch die Schlitze der Holzbretter nach unten und draußen schauen konnte.
Mitunter das Highlight dieser Unterkunft war aber die "Lichtschalter-Spritze"… auf so was muss man erst mal kommen!!!
Die Nacht war dann eher weniger erholsam, was an der ungefähr 5 cm dicken Schaumstoffmatraze auf Holz, dem Starkregen auf Blechdach und den Kreissägen-ähnlichen Geräuschen von Raul einen Stock unter mir zuzuschreiben war.
Naja, über das typisch-ländliche Nica-Essen konnte man sich aber auf keinen Fall beschweren, das war super und auf alle Fälle reichhaltig!
Gleich am Morgen machten wir uns dann um zum Wasserfall bei den Penas Blañcas (weiße Felsen) zu wandern - mit unserem Don Chico höchstpersönlich (Foto). Wetter war feucht neblig mit Regen zwischendurch - was aber in der Gegend um die Zeit einfach so ist.
Ich am Wasserfall, Hansi, Andrea und Yami
Nach dem Mittagessen bei Don Chico fuhren wir dann wieder weiter und zwar nach Matagalpa, wo wir aber nur kurz hielten und dann weiter nach Managua.
(Managua - Nicaragua)



















































