Mittwoch, 23. Oktober 2013

Crescent City, Klamath, Redwoods [13/10 - 14/10/2013]

Gleich am nächsten Morgen enterten wir California. 


Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Tolowa Dunes State Park, der auch mit Dünen auftrumpfen wollte. Wir vom Oregon-Dunes NP verwöhnten konnten aber mit der dortigen Dünenlandschaft nicht viel anfangen, weshalb wir auch noch zum dortigen Strand wanderten. Dort konnten wir gerade noch den 6 Meilen vor der Küste liegenden, ältesten, kalifornischen Leuchtturm -  das St. George Reef´s Lighthouse - in der Ferne erahnen. Einheimische bestätigten das es ein Leuchtturm ist und nicht wie auch schon vermutet eine Bohrinsel... 

Meine Handy-Kamera hat nicht ausgereicht um auf diesem Bild auch den Leuchtturm zu zeigen, er sollte sich aber in der Mitte links befinden. 









Wenig später kamen wir nach Crescent City und wollten uns für die weitere Fahrt Infos und Kartenmaterial holen. Leider Fehlanzeige, weil Sonntag war, aber einen Vorarlberger getroffen, der seit mehreren Monaten quer durch den nordamerikanischen Kontinent mit dem Fahrrad und Anhänger (inkl. Kanu) unterwegs war und wahrscheinlich immer noch ist. 









In Crescent City dann noch das Battery Point Lighthouse, das nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist, abgehakt und weiter.










So schnell konnten wir gar nicht schauen waren wir auch schon in den Redwoods - sog. Küstenmammutbäume mit unter die höchsten der Welt.



Da uns die Bäume und der Hwy der direkt durch den Wald führt so beeindruckten, machten wir kurz nach der Stadt bereits wieder Halt für eine kleine Wanderung. Der Trail führte zunächst mehrere Höhenmeter bergab bis zum Meer, genau diese Strecke mussten dann aber auch bergauf auch wieder zurückgelegt werden - und es war ziemlich warm an dem Tag (zumindest im Wald). 



Wir entschieden unser Nachtquartier in Klamath aufzuschlagen. Wie sich herausstellte ein ziemlich kleiner Ort am Hwy 101 - mit einem Motel. Zunächst waren wir nicht ganz sicher, ob das der richtige Ort zum Übernachten ist. Da wir aber nicht zurück fahren wollten und auch nicht wussten wie weit und wie groß der nächste Ort sein wird, entschieden wir dennoch dort zu bleiben. 

Das Motel war, wie gesagt, zwar das einzige im Ort aber sehr gepflegt und gleich gegenüber befand sich auch die einzige Bar des Dorfes - was für ein Zufall. Da auch gleich beim Einchecken das Essen dort seht empfohlen wurde, bezogen wir nur schnell das Zimmer und überquerten dann auch gleich die Straße... Es gab natürlich Burger und Pommes und sehr günstiges Bier. Wir erfuhren, dass wir uns in einem Indianerreservat befinden und dort eine andere Preispolitik herrscht. 
Nach einige Zeit kam eine Frau zu uns und fragte woher wir denn seien... wir kamen ins Gespräch, ich erklärte ihr was wir vorhaben und nach keinen 5 Minuten lud sie uns zu sich nachhause ein - ich erhielt ihre Telefonnummer und Adresse. Cathy, so ihr Name, war mit ihrem russischen Freund Eugen, zum Fischen in Klamath und im selben Motel abgestiegen wie wir. Eigentlich wohne sie aber 4 Std. südlich am Hwy 101 und wir würden direkt bei ihr vorbei kommen auf unsrer Reiseroute -  wir sollen uns melden, wir können bei ihr übernachten.
Naja, soweit so gut, der Abend war sehr nett, mit noch ein paar Bier und Billard und einer sehr betrunkenen Cathy, die wir in weiterer Folge auch noch davon überzeugen mussten nicht nach Hause zu trampen, verabschiedenden wir uns. 
Wir waren nicht so sicher, ob sie sich am Morgen noch an ihre Einladung zu  sich nach Hause erinnern konnte. 

Am folgenden Tag fuhren wir zunächst entlang des Klamath River und dann in den Prairie State Park, der sich auch in den Redwoods befindet. Dort sagte man uns, das sei der einzige Park, der in der Region offen hätte, weiter südlich sei aufgrund des Shutdowns alles zu. Wir entschieden uns also gleich dort unsere Redwood Wanderung zu machen - entlang des Prairie Creek und zurück über die West Ridge. Viele große Bräume und schöne Herbstatmosphäre.





Nächster Stopp - Trinidad -  Memorial Lighthouse und Kaffeepause. 




Wir erreichten Eureka - eine größere aber nicht sehr einladende Stadt - über eine Seitenstraße des Hwy 101, die uns durch Manila und Samoa führte. Da die Stadt keine passende Übernachtungsmöglichkeit für uns bereit hielt, stoppten wir nur an der Tourismus Info. Dort wurde ein Hotel ein paar Minuten weiter südlich vorgeschlagen. Das Hotel inkl. Casino befand sich in Loleta und auch in einem Indianerreservat, ist aber ansonsten nicht sonderlich erwähnenswert. 

 (Managua - Nicaragua)

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